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    "2": {"Text": "Tataru Taru", "row_id": "2"},
    "3": {"Text": "Bund der Morgenröte\nSchatzmeisterin", "row_id": "3"},
    "4": {"Text": "Die Lalafell Tataru ist eine vielseitige und talentierte Organisatorin, die ohne viel Aufhebens aber dafür mit umso mehr Charme den Bund der Morgenröte am Laufen hält. Darüber hinaus verfügt Tataru über ein gutes Händchen in Sachen Finanzen und gebietet daher als offizielle Schatzmeisterin über die Gilschatulle des Bundes.\n\nTataru wurde zwar in eine wohlhabende Händlerfamilie in Ul'dah geboren, musste aber in jungen Jahren deren finanziellen Ruin miterleben. Sie lernte daher früh, welche Last ein Leben ohne Gil bedeutet, und so begab sie sich bereits im Alter von zwölf Jahren in die Lehre bei einem Juwelier, um mit ihrem mageren Verdienst den Unterhalt ihrer Familie zu sichern. Dort lernte sie auch Minfilia kennen, die für gewöhnlich die rohen Edelsteine bei dem Juwelier veräußerte, welche sie bei der Prospektion von Erzadern entdeckte. So kam es schließlich, dass Tataru als Schatzmeisterin beim Pfad der Zwölf, der Vorgängerorganisation des Bundes, angeheuert wurde.\n\nTataru war es wichtig, nicht für den Profit zu arbeiten, sondern ihre Talente für das Gemeinwohl einzusetzen. So diente sie als Rezeptionistin im Sonnenwind und nutzte ihre Erfahrung und ihr Verhandlungsgeschick, um neue Mitglieder für die Organisation zu rekrutieren. Sie hatte somit maßgeblich Anteil daran, jene zu finden, die über die seltene Gabe der Kraft des Transzendierens verfügen.\n\nNach der Siebten Katastrophe schloss sich der Pfad der Zwölf mit Louisoix Leveilleurs Exegeten zusammen und der Bund der Morgenröte war geboren. Tataru fungierte nun in der neuen Gruppierung als Schatzmeisterin und Rezeptionistin zugleich.\nAls der Bund der Morgenröte im Zuge der politischen Unruhen in Ul'dah zu zerfallen drohte, begab sich Tataru gemeinsam mit Alphinaud und der Kriegerin des Lichts nach Ishgard, um die angeschlagene Organisation wiederaufzubauen. Sie leistete zudem einen großen Beitrag für den Widerstand gegen das Garleische Kaiserreich im Fernen Osten und half dabei, eine wichtige Kooperation mit der Ostaldenard-Handelsgesellschaft in Kugane aufzubauen.\n\nTataru war sich lange nur allzu bewusst, dass sie den anderen Mitgliedern des Bundes im Kampf nicht zur Seite stehen konnte, und so versuchte sie sich als Hermetikerin - eine Kunst, die ihr als Mathematikerin noch am ehesten liegen sollte, so ihr Kalkül. Doch schon bald entfloh ihr selbst beschworenes Karfunkel, und so stellte sich schnell heraus, dass auch dies nicht ihre wahre Berufung war. Anstatt sich entmutigen zu lassen, entschloss sie sich, ihr Talent auf andere Gebiete zu erweitern, sei es der Bergbau, die Kunst der Weber oder allerlei andere Handwerke. Sie wurde schon bald so gut, dass sie damit begann, die Mitglieder des Bundes mit handgefertigter Ausrüstung zu versorgen. Für ihr neuestes Projekt eröffnete sie in Alt-Sharlayan „Tatarus Wohlstandsmanufaktur“, ein Geschäft, das exquisite Ausrüstung feilbietet. \n\nTataru ist ein unscheinbares Genie mit einer schier endlosen Zahl an Fähigkeiten und zweifelsohne das Rückgrat des Bundes der Morgenröte.", "row_id": "4"},
    "5": {"Text": "Der Bund der Morgenröte", "row_id": "5"},
    "6": {"Text": "Der Bund der Morgenröte", "row_id": "6"},
    "7": {"Text": "Ein ursprünglich geheimer Bund, der nach der Siebten Katastrophe aus einem Zusammenschluss von Louisoix Leveilleurs Exegeten und Minfilia Wardes Pfad der Zwölf entstanden war. \n\nDie Ziele des Bundes der Morgenröte waren vielfältiger Natur: Der Kampf gegen die erstarkenden Primae, Widerstand gegen die Tyrannei des Garleischen Kaiserreichs und der Kampf gegen die Ascians, die aus dem Schatten der Geschichte heraus das Schicksal Eorzeas zu beeinflussen suchten. Dabei stand auch immer im Mittelpunkt, Frieden und Eintracht zwischen den Völkern Eorzeas zu fördern. \nEine wichtige Strategie der Organisation und wesentlicher Kern ihrer Schlagkraft war die gezielte Aufnahme von Heldinnen und Helden, die über die Kraft des Transzendierens verfügen, darunter auch die Kriegerin des Lichts. \n\nDer Bund spielte eine zentrale Rolle bei der Unschädlichmachung der Primae Eorzeas und bekämpfte erfolgreich die XIV. Legion des Garleischen Kaiserreiches. Mit fortschreitendem Erfolg legte der Bund den Mantel des Geheimen ab und versuchte sich im Aufbau einer noch größeren, umfassenderen Organisation, den „Kristallstreitern“. Im Zuge des Putschversuches in Ul'dah und dem damit verbundenen Anschlag auf die Sultana Nanamo entpuppten sich einige der neuen Mitglieder der Kristallstreiter als kriminelle Kollaborateure. Die Organisation konnte zwar später ihren Namen reinwaschen, der Vorfall besiegelte aber dennoch ihren Zerfall. Der Bund selbst existierte weiter und hatte später großen Anteil an der Befreiung Ala Mhigos und Domas vom Joch des Kaiserreiches.\n\nAuf dem Höhepunkt seines Wirkens war der Bund der Morgenröte maßgeblich an der Verhinderung der Apokalypse und der Errettung des gesamten Gestirns beteiligt, und vermochte die Auslöschung aller Existenz durch die Endsängerin zu vereiteln. Nach Erreichen all seiner hehren Ziele verkündete der Bund offiziell seine Auflösung, wirkt nun aber wieder - wie in seinen Anfängen - im Verborgenen.", "row_id": "7"},
    "8": {"Text": "Die Letzten Tage", "row_id": "8"},
    "9": {"Text": "Die Letzten Tage", "row_id": "9"},
    "10": {"Text": "Vor Äonen drohte das Urgestirn Ætheris in den Flammen einer alles bedrohenden Katastrophe zu vergehen. \nDie Bewohner dieses blauen Sterns waren mächtige Magier, die sogenannte „Schöpfungsmagie“ nutzten, um aus dem Nichts neues Leben zu erschaffen. Es war eine Hochkultur von fantastischem Wohlstand und fortschrittlichster Technologie, die jede Vorstellungskraft sprengt. Doch eines Tages erklang ein mysteriöses Grollen, einem furchtbaren Gesang gleich, aus dem Inneren des Planeten. So wurde der Anfang der „Letzten Tage“ eingeläutet, wie man diese Apokalypse später bezeichnete. Die vom Urvolk geschaffene Schöpfungsmagie geriet außer Kontrolle, überall erschienen albtraumhafte Bestien und Feuer regnete vom Himmel. Die gesamte Zivilisation stand am Rande des Abgrunds.\n\nDer Konvent der Vierzehn, die mächtigsten Vertreter ihres Volkes, untersuchte das Phänomen und kam zu dem Schluss, dass die Astralströme, also die Ätherströme, die am weitesten vom Planeten entfernt flossen, stark geschwächt waren. Um die Ätherströme von Ætheris wiederherzustellen, beschlossen sie, einen mächtigen Primae zu erschaffen: Zodiark. Doch die Beschwörung dieses außerordentlich mächtigen Wesens erforderte unvorstellbare Energien. Das Urvolk opferte dazu die Hälfte ihrer gesamten Bevölkerung. Viele gaben ihr Leben bereitwillig.\n\nLetztendlich gelang es, durch diese Verzweiflungstat die Letzten Tage zu stoppen. Die dramatischen Ereignisse gerieten im Verlauf der Geschichte in Vergessenheit, bis schließlich eine Gruppe, die sich die „Telophoroi“ nannte, erneut die Letzten Tage herbeizuführen versuchte. Der Bund der Morgenröte war es, der im Laufe seiner Untersuchungen auf den Ursprung dieser Apokalypse stieß: Hermes, ein genialer Wissenschaftler, hatte im Verlauf seiner Forschungsarbeit ein Wesen namens Meteion erschaffen, das auf der Suche nach dem Sinn des Lebens das Universum bereisen sollte. Doch auf ihren Reisen traf Hermes' Schöpfung auf zahllose Planeten, deren Zivilisationen bereits erloschen waren, oder die dem Untergang geweiht schienen. In ihrer Essenz geschaffen, um Emotionen zu absorbieren, sog sie all die Hoffnungslosigkeit und das Leid in sich auf und verwandelte sich schließlich in die „Endsängerin“. Die Antwort auf Hermes' ursprüngliche Frage nach dem Sinn des Lebens beantwortete sie mit der Schlussfolgerung, dass alles Leben dazu verdammt sei, zu vergehen, und somit das Leben an sich keinen Sinn habe. Um allen Lebewesen diesen Zyklus des Leids zu ersparen, machte sich die Endsängerin auf, das Ende allen Seins zu den bewohnten Planeten des Universums zu tragen.\n\nDank der Kriegerin des Lichts, die in der dunkelsten Stunde gemeinsam mit ihren Verbündeten die Hoffnung in das Nest der Endsängerin trug, konnten die Letzten Tage schließlich abgewendet werden.", "row_id": "10"},
    "11": {"Text": "Estinien", "row_id": "11"},
    "12": {"Text": "Estinien Varlineau", "row_id": "12"},
    "13": {"Text": "Bund der Morgenröte\nDragoon", "row_id": "13"},
    "14": {"Text": "Estinien ist ein in Ishgard und darüber hinaus wohlbekannter Elezen. Er ist ehemaliges Mitglied der Ishgarder Dragoons und führte diese eine Zeit lang als Azur-Drachenreiter an. Aufgrund seiner persönlichen Geschichte wird er zuweilen auch „Drachenblut“ genannt. \n\nEstiniens Familie stammte aus dem östlichen Hochland von Coerthas, wo sie Schafe züchtete. Im Alter von zwölf Jahren wurde sein Heimatdorf Farnkessel jedoch vom Drachen Nidhogg in Schutt und Asche gelegt - eine Attacke, die auch seinen Eltern und seinem Bruder das Leben kostete. Estinien war der einzige Überlebende dieses Angriffs und wurde zum Waisenkind. Der damalige Azur-Drachenreiter Alberic Bale nahm Estinien anschließend bei sich auf, und ein kompliziertes Verhältnis entwickelte sich zwischen den beiden. Alberic lehrte Estinien zwar den Kampf mit der Lanze und behandelte ihn wie einen eigenen Sohn, doch das heranwachsende Waisenkind machte seinen Ziehvater dafür mitverantwortlich, dass man sein Dorf nicht hinreichend beschützt hatte.\n\nAls junger Elezen trat Estinien schließlich den Ishgarder Tempelrittern bei, um sich selbst im Kampf gegen die Drachen dienlich zu machen. Er war so fokussiert auf diese Aufgabe, dass er sich nicht einmal die Namen seiner Mitstreiter merkte. Einzig zu Aymeric Borel, einem etwa gleichaltrigen Tempelritter, der genauso verbissen gegen die Drachen kämpfte wie er selbst, entwickelte er eine enge Freundschaft. Estinien schloss sich später den Dragoons an, die sich auf die Drachenjagd spezialisiert hatten, und erlangte den Titel des Azur-Drachenreiters, als er ein Auge seines Erzfeindes, dem Drachen Nidhogg, erbeutete. Fortan wallte ein Teil der Essenz des Drachen durch seine Adern und verlieh ihm außergewöhnliche Kräfte. \n\nDoch schon bald entpuppte sich die neu gewonnene Macht als zweischneidiges Schwert für den frisch erkorenen Azur-Drachenreiter, denn sie korrumpierte auch den Geist Estiniens und erfüllte ihn mit dem Hass Nidhoggs. Ohne die Hilfe seines Ziehvaters und seiner Freunde hätte er diese Prüfung wohl nicht bestanden. Das Eintreffen der Kriegerin des Lichts und Alphinauds in Ishgard, aber auch der daraus folgende Kontakt zu der Anführerin der Häretiker, Ysayle, stellen zweifellos einen Wendepunkt in seiner Biografie dar.\nGemeinsam begaben sie sich in die Wallenden Nebel, der Heimat der Drachen Ishgards. Dort erfuhren sie vom Hohen Drachen Hraesvelgr die wahren Hintergründe des Drachenkrieges, nicht zuletzt den Verrat durch König Thordan. Die falsche Legende, die den blutigen Krieg rechtfertigte und die Herrschaft der vier Adelsfamilien legitimierte, wurde entlarvt und führte zu umfassenden Veränderungen in Ishgard. Zugleich gelang es Estinien schließlich, seinen Erzfeind Nidhogg zu bezwingen. So wurde nach tausend langen Jahren das Ende des blutigen Drachenkrieges besiegelt.\n\nEstinien schloss sich der Kriegerin des Lichts und ihren Gefährten an und unterstützte sie im Kampf gegen Papst Thordan VII., der den wahnsinnigen Plan verfolgte, Primae zu beschwören, sich selbst in einen Gott zu verwandeln und so Ishgard den ewigen Frieden zu bringen. Am Ende obsiegten sie über den Papst und seine Ritter der Tafelrunde, doch als die Gefahr gebannt schien, ergriff Estinien die beiden Augen Nidhoggs und erlag dabei dem Hass des schwarzen Drachen, der von dem Körper des Ritters Besitz ergriff. Nur dank seiner neuen Freunde konnte er letztlich vor seinem eigenen Untergang bewahrt werden.\n\nNachdem sich seine Heimat zur Republik gewandelt und von den Fesseln der Vergangenheit befreit hatte, beschloss Estinien, seinen Helm abzulegen und die Welt auf eigene Faust zu bereisen. Immer wieder unterstützte er dabei die Kriegerin des Lichts in ihren Missionen, sei es bei der Befreiung Ala Mhigos oder bei der Auskundschaftung der Kaiserhauptstadt Garlemald. Auch dank Kriles und Tatarus Überzeugungskraft fasste Estinien zu guter Letzt den Entschluss, dem Bund der Morgenröte offiziell beizutreten, und spielte eine zentrale Rolle bei der Abwendung der Letzten Tage.\n\nEs gibt wohl keinen Normalsterblichen auf der Welt, der eine so tiefe und vielfältige Verbindung zu den Drachen pflegt wie dieser Dragoon. „Nidhoggs Lanze“ steht dabei stellvertretend für seine langen Reise vom Drachenschlächter zum Drachenbruder.", "row_id": "14"},
    "15": {"Text": "G'raha", "row_id": "15"},
    "16": {"Text": "G'raha Tia", "row_id": "16"},
    "17": {"Text": "Bund der Morgenröte\nAllrounder", "row_id": "17"},
    "18": {"Text": "G'raha Tia ist Mitglied des Bundes der Morgenröte und wurde im Süden von Ilsabard geboren, in einer Region namens Corvos. In diesem wohlhabenden Gebiet errichteten die Allager im Dritten Zeitalter des Lichts einst eine prächtige Provinzstadt. Seitdem nennen viele Miqo'te diesen Landstrich ihre Heimat. Auch G'raha Tias Familie war dort tief verwurzelt und hatte es sich zur Aufgabe gemacht, das Erbe der Allager zu erforschen und zu bewahren. Als die Garlear, die Corvos als „Locus Amoenus“ bezeichnen, die Herrschaft übernahmen, zeigten sie sich sehr interessiert an der allagischen Kultur und Technologie. Daraufhin sah sich die Familie gezwungen, G'raha Tia, den letzten seiner Linie, der die blutroten Kaiseraugen trägt, in die Obhut von Baldesions Gelehrten in Sharlayan zu geben.\nDort arbeitete er als Spezialist in der Erforschung Allags und führte seine Forschung fort, bis er schließlich den Status eines Exegeten erlangte.\n\nSo war es nur logisch, dass G'raha Tia auserkoren wurde, die Mission zur Untersuchung des Kristallturms anzuführen. Im Zuge der Erkundung lernte er die Kriegerin des Lichts kennen und gründete gemeinsam mit Rammbroes von der Sankt-Coinach-Stiftung und Cid von den Garlond-Metallwerken die Forschungsgruppe „Noahs Erben“. Im Laufe der Untersuchung im Kristallturm erfuhr G'raha Tia von den Klonen Doga und Unei, dass seine roten Augen ein Merkmal der allagischen Kaiserfamilie sind, welches ihm gestattet, den Kristallturm zu kontrollieren. Dieser war einst von Prinzessin Salina, der einzigen Überlebenden des Kaisergeschlechts nach der Vierten Katastrophe, als Werkzeug der Hoffnung an ihre Nachfahren vermacht worden. Doga und Unei gaben ihr Blut an G'raha Tia, der sich so seiner Bestimmung bewusst wurde. Daraufhin versiegelte er den Turm und sich selbst in ihm, um sich in einen langen Schlaf zu begeben. Dieser sollte bis zu dem Tag andauern, an dem das Vermächtnis der Allager benötigt werden würde. \n\nDieser Tag kam schließlich zweihundert Jahre später, als die Welt in der vom Gift der „Schwarzen Rose“ ausgelösten Achten Katastrophe verging. Biggs, der Dritte seines Namens, achtzehnter Vorsitzender der Garlond-Metallwerke, öffnete das Siegel des Turmes, um mittels dessen Kraft eine Zukunft zu schaffen, in der die Katastrophe nie eintritt. Und so wurden G'raha Tia und der Kristallturm in die Vergangenheit der ersten Splitterwelt transportiert, die eng mit den Ursachen der Achten Katastrophe verknüpft war.\n\nIm ersten Splitter angekommen, erwartete ihn eine Welt, die nicht minder am Abgrund stand. Die sogenannte „Lichtflut“ drohte, alles Leben zu vernichten. Sollte der Lichtpol hier weiter an Stärke gewinnen, so würde dies unweigerlich im Ursprung die Achte Katastrophe zur Folge haben. Aufgrund seiner Symbiose mit dem Kristallturm gelang es G'raha Tia, der keinen Tag gealtert war, gemeinsam mit Überlebenden des ersten Splitters ein Bollwerk gegen die Lichtflut, die Stadt Crystarium, zu errichten. Von hier aus trug er den Kampf zu den tödlichen Sündenvertilgern. Doch nach einhundert Jahren erbitterten Kampfes wurde deutlich, dass er, der sich inzwischen Kristallexarch nannte, Hilfe benötigen würde. Und so beschwor er die Mitglieder des Bundes der Morgenröte in die erste Splitterwelt, um gemeinsam den Kampf gegen die Lichtbringer aufzunehmen. Am Höhepunkt dieses Krieges gegen die Verderbnis des Lichts opferte sich G'raha Tia bereitwillig, bezwang den Ascian Elidibus und schenkte dem ersten Splitter eine neue Zukunft. Nur durch ein kleines Wunder - und die unermüdliche Hilfe seiner Freunde - überlebte der Kristallexarch sein Opfer und erwachte als G'raha Tia wieder in der Ursprungswelt.\n\nNicht nur erfreute sich der rotäugige Miqo'te wider Erwarten bester Gesundheit, er wurde offiziell in den Bund der Morgenröte aufgenommen und konnte fortan mit seinem Idol auf Abenteuerreisen gehen. Dabei war sein Wissen um die alten Allager und seine Erfahrung als Kristallexarch von unschätzbarem Wert für die Herausforderungen, die sich dem Bund stellten, nicht zuletzt bei der Verhinderung der Apokalypse. Nach der offiziellen Auflösung des Bundes verschrieb sich G'raha Tia dem Wiederaufbau von Baldesions Gelehrten. Vor allem träumt er aber weiterhin von neuen Abenteuern mit seinen Freunden an seiner Seite.", "row_id": "18"},
    "19": {"Text": "Krile", "row_id": "19"},
    "20": {"Text": "Krile Baldesion", "row_id": "20"},
    "21": {"Text": "Bund der Morgenröte\nMagierin", "row_id": "21"},
    "22": {"Text": "Krile ist eine kluge und mutige Lalafell-Magierin, die den Bund der Morgenröte schon lange als wichtiges Mitglied unterstützt. Nachdem ihre Eltern früh verstorben waren, wuchs sie unter der Obhut von Galuf Baldesion, dem Gründer von Baldesions Gelehrten, auf. Sie vermisste ihre Eltern und litt unter ihrer unheimlichen Kraft des Transzendierens, denn ihre angeborene Fähigkeit, die Gedanken anderer Personen zu spüren, ließ sie Dinge erfahren, die sie gar nicht wissen wollte. Das führte dazu, dass sie oft selbst verletzt wurde und von anderen, die sich vor ihr fürchteten, ausgegrenzt wurde. Galuf schenkte ihr schließlich einen weiten Mantel mit einer großen Katzenohren-Kapuze und erklärte ihr, dass ihre übernatürliche Fähigkeit ein Teil von ihr sei, vor dem sie keine Angst haben müsse. Die einfühlsamen Worte ihres Ziehvaters waren ihre Rettung und ermöglichten ihr, ihre besondere Kraft zu akzeptieren und für ihre magischen Studien zu nutzen.\n\nKrile brachte ihr magisches Talent auf der Magieakademie von Sharlayan zur Geltung, wo sie vor allem Heilzauber und Reinigungsrituale studierte. An der Akademie lernte sie auch die jungen Leveilleur-Zwillinge Alphinaud und Alisaie kennen, mit denen sie bis heute eng befreundet ist. Nach ihrem Abschluss trat sie Baldesions Gelehrten bei, um Galuf bei seinen Forschungen zu unterstützen. Als die Exegeten vom Bund der Morgenröte einen antiken Teleport benutzten und danach unauffindbar waren, reiste Krile nach Eorzea, um bei der Suche nach den Vermissten zu helfen. Kurz nach ihrer Abreise wurde die Insel Val, auf der sich das Hauptquartier der Gelehrten befand, durch einen Angriff restlos zerstört, welcher der Zerstörungskraft einer Ultima-Waffe in nichts nachstand. Da Baldesions Gelehrten damit faktisch ausgelöscht waren, unterstützte Krile weiterhin den Bund der Morgenröte und schloss sich ihm schließlich offiziell an. Ihr magisches Wissen und ihre Kraft des Transzendierens trugen maßgeblich zur Überwindung vieler Gefahren bei.\n\nIm Befreiungskampf von Ala Mhigo geriet sie in die Gefangenschaft der Garlear. Aulus, der Leiter des garleischen Transzendenz-Laboratoriums, zeichnete ihre Ätherströme auf und entwickelte daraus eine künstliche Kraft des Transzendierens, mit der er Fordola und Zenos ausstattete. Zum Glück wurde sie von ihren Freunden gerettet, doch es dauerte eine Weile, bis sie sich von der Tortur erholen konnte. Als die Seelen der Exegeten in die erste Splitterwelt gerufen wurden, unternahm Krile alles, was in ihrer Macht stand, um die bewusstlosen Körper zu pflegen.\nMit dem Erscheinen der Telophoroi und dem Beginn der Letzten Tage reiste Krile zurück in ihre Heimat Sharlayan, um den Rat der Philosophen um Unterstützung zu bitten. Als Vertreterin von Baldesions Gelehrten gelang es ihr, den Mitgliedern des Bundes Zutritt zu Alt-Sharlayan zu verschaffen.\n\nNun, da die Apokalypse abgewendet und der Bund der Morgenröte offiziell aufgelöst wurde, konzentriert Krile sich auf den Wiederaufbau von Baldesions Gelehrten. Als neue Vorsitzende der Gelehrten sammelt sie die wenigen Überlebenden und neue Mitstreiter um sich, um das Andenken ihres verstorbenen Ziehvaters Galuf in Ehren zu halten und sein Werk fortzusetzen.", "row_id": "22"},
    "23": {"Text": "Y'shtola", "row_id": "23"},
    "24": {"Text": "Y'shtola Rhul", "row_id": "24"},
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    "26": {"Text": "Im Alter von sieben Jahren ging die magiebegabte Y'shtola bei der berühmten Hexe Matoya in die Lehre, die sie allerdings nur äußerst widerwillig und auf Druck von Baldesions Gelehrten hin bei sich aufnahm. Die Hexe erwies sich als strenge Lehrmeisterin für das junge Mädchen und unterzog sie einem strengen Übungsprogramm, in der Hoffnung, sie dadurch schnell loszuwerden. Doch Y'shtola war schon in Kindestagen von Natur aus ehrgeizig. Mit zusammengebissenen Zähnen ertrug sie selbst das härteste Training. Nach und nach wandelte sich Matoyas Ablehnung in Respekt und Anerkennung. Ein Stück weit mochte sie in dem sturen Mädchen auch sich selbst wiedererkannt haben. Als Y'shtola zehn Jahre später Matoyas Höhle hinter sich ließ, verfügte sie über alles Wissen und die notwendigen praktischen Fähigkeiten auf dem Gebiet der Magie, um sich selbst „Exegetin“ nennen zu dürfen.\n\nY'shtola schloss sich den Exegeten an, die von Louisoix Leveilleur angeführt wurden, und reiste nach Eorzea, wo laut Prophezeiung die Siebte Katastrophe bevorstand. Sie gewann das Vertrauen Merlwybs, des Staatsoberhaupts von Limsa Lominsa, und verhalf der Eorzäischen Allianz zu neuer Geltung. Nach dem Tod Louisoix' in der Entscheidungsschlacht auf der Carteneauer Heide trat Y'shtola dem Bund der Morgenröte bei, der durch einen Zusammenschluss der Exegeten mit dem Pfad der Zwölf entstanden war.\n\nGemeinsam mit den anderen Bundesmitgliedern nahm sie sich des Primae-Problems an und stellte sich der Bedrohung durch die XIV. Kaiserliche Legion des garleischen Heeres. Als Y'shtola in die politischen Machenschaften im Zuge des Regierungswechsels in Ul'dah verwickelt wurde und sich von Kristallstreitern umzingelt sah, benutzte sie einen antiken Teleportzauber, um sich selbst und ihre Gefährten in Sicherheit zu bringen. Lange Zeit irrte sie gefangen in den Ätherbahnen umher und entging nur dank der Hilfe der Kriegerin des Lichts und der Ältesten Saatseherin Kan-E-Senna dem Tod. Y'shtola verlor durch ihren Aufenthalt in der Ätherwelt ihr Augenlicht, doch wurde dieser Verlust durch eine andere Fähigkeit wettgemacht: Sie kann den Umgebungsäther wahrnehmen und dadurch selbst an Kämpfen teilnehmen, was ihr allerdings eine große Menge an Magie abverlangt.\n\nNach diesem Vorfall begab sich Y'shtola unter anderem nach Azys Lla, um Papst Thordan den Siebten zu stellen, und trug zur Beendigung des tausendjährigen Drachenkriegs und zur Befreiung Ala Mhigos bei.\n\nDurch ein Versehen wurde sie vom Kristallexarchen in die erste Splitterwelt gerufen, wo sie sich den Untertanen der Nacht im Großen Wald von Rak'tika anschloss. Den Bräuchen dieses Volkes folgend, nahm Y'shtola einen neuen Namen an und benannte sich nach ihrer früheren Lehrerin Matoya. Hatte sie sich bisher auf die Verwendung von Heilzaubern beschränkt, begann sie mehr und mehr, auch Zerstörungszauber zu wirken, die ihr im Kampfgeschehen gute Dienste leisten.\n\nNachdem die Dunkelheit der Nacht in den vom Licht bedrohten ersten Splitter zurückgekehrt war, kehrte Y'shtola in die Ursprungswelt zurück und betätigte sich weiterhin als Mitglied des Bundes der Morgenröte. Sie spielte eine tragende Rolle im Kampf gegen die Telophoroi und war mit an Bord der Ragnarök, um sich auf eine Reise zum Rande des Universums nach Ultima Thule zu begeben.\nWas Y'shtola antreibt, ist ihre Neugier und ihr Verlangen, die Wahrheit über den Planeten zu erfahren  - ein Wesenszug, den sie mit ihrer Meisterin Matoya teilt.", "row_id": "26"},
    "27": {"Text": "Hydaelyn", "row_id": "27"},
    "28": {"Text": "Hydaelyn", "row_id": "28"},
    "29": {"Text": "Primae", "row_id": "29"},
    "30": {"Text": "Hydaelyn war der Wille des Gestirns Ætheris. \n\nEs wird gesagt, dass alle jene, die über die Kraft des Transzendierens verfügen, ihre Stimme vernehmen konnten. Diejenigen, die von diesem Phänomen aus erster Hand wissen, berichten auch davon, einen gigantischen Kristall in ihren Visionen gesehen zu haben, der scheinbar frei im Sternengrund schwebt. Dieser Kristall wird als „Urkristall“ bezeichnet und ist angeblich auch der Grund dafür, dass die Bewohner ihren Planeten als „Hydaelyn“ bezeichnen. Jeder, der einmal Hydaelyns Stimme vernommen hat, verfügt zudem über die „Gnade des Lichts“, eine Art ätherischer Schutz, der unter anderem den eigenen Geist vor den Ätherimpulsen der Primae behütet. Er gewährt somit Immunität gegen die Besessenheit.\n\nHydaelyn war schon seit jeher ein gottgleiches Faszinosum für die Bewohner des Planeten und wurde von den Sharlayanern ausgiebig erforscht. Dabei wissen die wenigsten, dass Hydaelyn tatsächlich selbst ein vom Urvolk geschaffener Primae war, für dessen Beschwörung sich Venat, ein Mitglied des Konvents der Vierzehn, die einst den Titel des Azem trug, opferte. \nVenat war eine führende Forscherin, die sich mit der Beschaffenheit des Planeten beschäftigte und von Natur aus von großer Neugier geleitet wurde. Die Welt in all ihren Facetten zu erleben, war ihr von größter Wichtigkeit. Das galt für sie sowohl während ihrer Amtszeit im Konvent als auch danach, als sie bereits den Sitz an ihren Nachfolger abgetreten hatte.\nIn Elpis, im Zeitalter des Urvolkes, traf sie auf die Kriegerin des Lichts, die ihr von der drohenden Auslöschung des Gestirns berichtete. Bei ihren gemeinsamen Nachforschungen über die Letzten Tage erfuhr sie auch von der fehlgeleiteten Mission Meteions, die einst das Ende allen Seins einleiten würde. Dieses Wissen markierte den Anfang eines langen und bitteren Kampfes, den Venat an vorderster Front ausfechten musste. \n\nSo wurde Venat zu Hydaelyn, dem Gegenpol Zodiarks. Um zu verhindern, dass Zodiark von jenen missbraucht werden würde, die dazu bereit waren, die Zeit zurückzudrehen und dabei alles zukünftige Leben auf dem Planeten auszulöschen, zersplitterte Hydaelyn Zodiark und Ætheris in vierzehn Splitter und versiegelte den dunklen Gott in den jeweiligen Monden. Auch die Seelen des Urvolkes wurden so zersplittert und verloren dadurch viele ihrer ursprünglichen Fähigkeiten. Wenn es die Hoffnungslosigkeit war, die zum Ende allen Seins führte, so sollten die neuen Bewohner des Planeten lernen, an den Herausforderungen zu wachsen und der Hoffnungslosigkeit zu trotzen. Dies war das Vermächtnis Venats, die den Planeten und seine Bewohner über alles liebte. \n\nMit jeder der großen Katastrophen wurde jedoch ein weiterer Splitter mit dem Ursprung vereinigt und die Macht Zodiarks nahm zu. Gleichsam wurde die Kraft Hydaelyns zunehmend geschwächt. Inzwischen hatten ihre Schützlinge allerdings gelernt, auf eigenen Beinen zu stehen, und so unterzog sie sie einer letzten Prüfung. Unter Einsatz ihrer eigenen Existenz forderte sie die Kriegerin des Lichts und ihre Gefährten heraus, sodass sie für die schwerste aller Prüfungen gefeit seien. \n\nNoch kurz vor ihrem Tod wies sie ihren Helden den Weg zum Rande des Universums und damit den Pfad zur Erlösung aller. Aber auch nachdem ihre Essenz vergangen war, lebt ihre Liebe in ihren „Kindern“ weiter, die voller Lebensfreude sind und nur vom Tod gerichtet werden.", "row_id": "30"},
    "31": {"Text": "Die Splitterwelten", "row_id": "31"},
    "32": {"Text": "Die Splitterwelten", "row_id": "32"},
    "33": {"Text": "„Splitterwelt“ bezeichnet die dreizehn Abbilder der Ursprungswelt in ihren jeweiligen Paralleldimensionen. \n\nUm die Macht Zodiarks zu bändigen, zersplitterte die wesentlich schwächere Hydaelyn die Ursprungswelt in vierzehn Teile. Auch die Seelen der Bewohner der Ursprungswelt wurden dadurch zersplittert. \n\nDie so erschaffenen Welten werden schlicht „erste Splitterwelt“, „zweite Splitterwelt“ usw. genannt. Sie sind von ihrer Topografie Spiegelbilder des Ursprungs und werden daher auch teilweise als „Spiegelwelten“ bezeichnet. \n\nDa seit der Zersplitterung durch Hydaelyn jedoch bereits mehr als zwölftausend Jahre vergangen sind, haben sich auf den Splitterwelten unterschiedliche Völker und Kulturen mit ihren ganz eigenen Geschichten entwickelt. Zudem wurden sieben der ursprünglich dreizehn Splitterwelten bereits wieder mit dem Ursprung vereinigt. Ihre Völker und Kulturen erloschen dabei. \n\nAuch wenn die Splitterwelten alle gleichsam in unterschiedlichen Dimensionen existieren, so unterscheiden sie sich doch in ihrer Erreichbarkeit über den interdimensionalen Riss. Man kann es sich wie das Ziffernblatt einer Uhr vorstellen, wobei die Ursprungswelt die Stelle der Zwölf am Scheitelpunkt einnimmt. Die interdimensionalen „Trennwände“, die den ersten Splitter und den dreizehnten Splitter vom Ursprung trennen, sind vergleichsweise dünn, während die interdimensionalen Wände zur siebten und achten Splitterwelt sehr stark ausgeprägt sind.", "row_id": "33"},
    "34": {"Text": "Der Kristallturm", "row_id": "34"},
    "35": {"Text": "Der Kristallturm", "row_id": "35"},
    "36": {"Text": "Vor etwa sechstausend Jahren, als Eorzea noch von den Folgen der Dritten Katastrophe gezeichnet war, lebte ein Mann, der eine Armee von Magiern zur Vorherrschaft führte. Der Name dieses Mannes lautete Xande, und er sollte der Herrscher über das sagenumwobene Reich der Allager sein, dessen Name noch Jahrtausende später durch die Geschichte hallt. Es waren die Allager, die Magie und Wissenschaft miteinander zu einer Einheit verschmolzen und stetig weiterentwickelten. Ihr Reich erstreckte sich dabei bis in den hohen Norden des Kontinents Ilsabard und weit in den Osten bis zum Kontinent Othard. \nDer lange anhaltende Frieden und der schier unermessliche Wohlstand führte jedoch bald zu Dekadenz und geistigem Verfall. Eintausend Jahre nach der Reichsgründung hatte die Kultur der Allager ihren Höhepunkt überschritten, und seine Bewohner sehnten sich ausschließlich nach Kurzweil und Unterhaltung. Ein talentierter Magier und Wissenschaftler namens Amon erkannte den Verfall und machte es sich zum Ziel, diesen zu stoppen.\n\nEr glaubte, dass das Reich nur gerettet werden könne, wenn der Reichsgründer Xande wieder auferstünde und das Land zurück auf den rechten Weg führe. Und Amons verwegener Plan ging auf: Der ins Leben zurückgerufene Xande begann umgehend damit, den Rest der bekannten Welt unter dem Banner der Allager zu vereinigen. Dabei setzte er auch auf die Kampfkraft der Nichtsgesandten, finstere Wesen aus einer anderen Welt. Dazu war er einen Pakt mit deren Anführerin, der „Wolke der Dunkelheit“, eingegangen. Xande versprach ihr, das Tor zu deren Dimension zu öffnen und im Gegenzug sollte die Kaiserfamilie ewigen Wohlstand und Macht erhalten.\n\nEine der größten Errungenschaften des Kaiserreiches war zweifelsohne der Kristallturm, der die Energie der Sonne für das gesamte Kaiserreich nutzbar machte. Er sollte im Laufe seiner Existenz vielen Zwecken dienen: In der Blütezeit des Reiches war er Garant des Wohlstandes. Als der Niedergang drohte, stellte er die notwendige Kraft zur Wiederbelebung Xandes bereit. Und nach Xandes Auferstehung war er das mächtige Werkzeug, das das Tor zum Nichts öffnen sollte.\nUnd so trieb Xande seinen Plan voran, die Wolke der Dunkelheit in die Ursprungswelt zu rufen. Um noch mehr Energie von der Sonne zu absorbieren, wurde der hohe Drache Bahamut, der über die Mächte des Feuers gebot, auf dem südlichen Kontinent gefangen und im künstlichen Mond Dalamud in den Orbit des Planeten gehievt. Es war der Anfang vom Ende des Reiches, denn der Boden unter dem Kristallturm konnte den massiven Energien, die vom Mond herabströmten, nicht standhalten. Die Erdkruste brach auf und ein massives Erdbeben wurde ausgelöst  - die Vierte Katastrophe. Der Kristallturm versank im Erdboden und geriet schließlich in Vergessenheit.\n\nIm Zuge der Siebten Katastrophe tauchte der Turm wieder auf und mit ihm wurden die Ambitionen Xandes erneut geweckt. Allein durch die Taten der Forschungsgruppe „Noahs Erben“ konnten diese finsteren Machenschaften am Ende noch vereitelt werden.", "row_id": "36"},
    "37": {"Text": "Urianger", "row_id": "37"},
    "38": {"Text": "Urianger Augurelt", "row_id": "38"},
    "39": {"Text": "Bund der Morgenröte\nAstrologe ", "row_id": "39"},
    "40": {"Text": "Der Elezen Urianger ist Mitglied des Bundes der Morgenröte. \n\nSchon als kleiner Junge war Urianger ein ausgesprochener Bücherwurm und Liebhaber von Gedichten und Poesie. Das führte dazu, dass er sich alsbald eine hochgestochene und zuweilen verschnörkelte Sprechweise aneignete, die ihn von seinen Altersgenossen abhob. Dank seines unermüdlichen Fleißes und einiger Unterstützung durch seine Freundin Moenbryda gelang es Urianger, in die angesehene Magieakademie von Alt-Sharlayan aufgenommen zu werden. Dort wurde er Schüler des weisen Louisoix, ein Meister der Forschung prophetischer Schriften. Seine eingehenden Studien über „Mezayas Prophezeiung“, in der die Siebte Katastrophe vorhergesagt wurde, waren ein gewichtiger Grund für seine Aufnahme im Kreis der Exegeten, die sein Lehrmeister gegründet hatte.\n\nSo kam es, dass Urianger sich mit Louisoix nach Eorzea begab, um die Bewohner vor der bevorstehenden Katastrophe zu warnen. Doch alle Warnungen stießen auf taube Ohren, nicht zuletzt, weil man ihn aufgrund seiner Ausdrucksweise für suspekt hielt. Nach dem Tod seines verehrten Meisters Louisoix schloss sich Urianger dem Bund der Morgenröte an. Dort diente er als Verwalter des Hauptquartiers, dem Sonnenwind. \n\nAber auch abseits der Verwaltung ist und war Urianger ein wichtiges Mitglied des Bundes. Seine Kenntnisse über Prophezeiungen und sein profunder Wissensschatz halfen schon, so manch komplexen Vorgang besser zu verstehen. Andererseits weiß Urianger seine betont akademische Art auch zu nutzen, um seine eigenen Motive zu verdecken, was das eine oder andere Mal seine Kameraden in die Irre führte. Dies ist eine Eigenart, die noch verstärkt wurde, als Moenbryda im Kampf gegen den Ascian Nabriales ihr Leben ließ. Eine Erklärung für sein Verhalten dürfte seine Neigung sein, alle Verantwortung für das Leid seiner Freunde auf sich zu laden. Dies erklärt auch, warum er eigenmächtig handelte, als er vom Ascian Elidibus kontaktiert wurde: Er wollte wichtige Informationen über die Hintergründe der Welt in Erfahrung bringen und so die Gefahr im ersten Splitter abwenden, von der er vom Krieger der Dunkelheit erfahren hatte. Diese Handlungen waren nicht verräterisch in ihrer Natur, aber nichtsdestotrotz traf er einige wichtige Entscheidungen eigenmächtig, wie beispielsweise die Entsendung Minfilias in die erste Splitterwelt. Ihr anschließender Tod bereitete ihm massive Schuldgefühle. \n\nUriangers teils selbst auferlegte Tortur ging weiter, als er durch den Kristallexarchen in die erste Splitterwelt gerufen wurde und dort von der drohenden Achten Katastrophe erfuhr. Der Kristallexarch berichtete ihm von seinem bereitwilligen Opfer und Urianger, getrieben von seiner eigenen Logik, konnte nicht anders, als in diesen Pakt einzustimmen, gleichwohl ahnend, dass er einen Freund in den Abgrund stoßen würde. Um den Pakt mit dem Kristallexarchen zu erfüllen, manipulierte er seine Gefährten und ließ sie glauben, die Achte Katastrophe sei lediglich eine Vision gewesen, die er auf seiner Reise zwischen den Dimensionen gesehen habe. Daraufhin zog er sich zunächst nach Il Mheg zurück, um sich erst später wieder der Kriegerin der Dunkelheit und ihrer Mission anzuschließen. Es war seinen Gefährten vom Bund der Morgenröte zu verdanken, dass der Kristallexarch am Ende doch nicht sein Leben geben musste, um den ersten Splitter zu retten. Diese Wendung erschütterte Urianger schwer, denn er begriff, dass nicht jedes Opfer unvermeidlich, nicht jede Zukunft vorherbestimmt ist. Fortan sucht er nach einem ehrlicheren Umgang mit seinen Gefühlen, vor allem gegenüber seinen Kameraden. \n\nNach der Rückkehr in den Ursprung sollten einige Ereignisse im Zuge des Kampfes gegen die Apokalypse Uriangers inneren Kompass neu justieren. Zum einen waren da die Loporrit, die erneut seine Überzeugungen auf die Prüfung stellten, zum anderen das Wiedersehen mit Moenbrydas Eltern. Zusammengenommen halfen ihm diese Begebenheiten, seine innere Balance wiederzugewinnen. Sie schenkten ihm die Kraft, am Rande des Universums nicht der Hoffnungslosigkeit zu erliegen.", "row_id": "40"},
    "41": {"Text": "Vrtra", "row_id": "41"},
    "42": {"Text": "Vrtra", "row_id": "42"},
    "43": {"Text": "Magistrat von Radz-at-Han", "row_id": "43"},
    "44": {"Text": "Ein Sohn Midgardsormrs, geschlüpft in der grauen Vorzeit Eorzeas. Die Talismane, die aus seinen Schuppen gefertigt wurden, spielten eine wichtige Rolle im Kampf gegen die Letzten Tage, denn sie verfügen über die Eigenschaft, ihre Träger vor den negativen Auswirkungen von Ätherimpulsen zu schützen. \n\nVrtra bewohnte bereits die Klippen Thavnairs, bevor andere Völker die Insel besiedelten und lange bevor die Stadt Radz-at-Han gegründet wurde. Die Matanga waren die nächsten, die nach Thavnair kamen, und sie waren weise genug, schlafende Drachen ruhen zu lassen. Auch nachdem die ersten Au Ra sich auf der Insel niedergelassen hatten, blieben die Beziehungen zwischen den Völkern friedlich. Erst mit dem Eintreffen der Hyuran brach Zwist aus, und es war Vrtra, der dank seiner Macht den Frieden wiederherstellte. Auch wenn die drei Völker ihm dankbar waren, so war er davon überzeugt, dass ein aufgezwungener Frieden durch einen Drachen keinen Bestand haben konnte, solange die Missgunst noch in den Herzen schlummerte. Daher bat er den Anführer der Au Ra, Alzadaal, die Regierungsgeschäfte an seiner statt zu übernehmen, und zog sich erneut zurück. Es markierte die Geburtsstunde Radz-at-Hans. \n\nAuch wenn die Nachfahren Alzadaals in den nachfolgenden Jahrhunderten offiziell die Geschicke Radz-at-Hans lenkten, so war Vrtra trotzdem immer ganz nah bei seinen Schützlingen. In der Tat schuf er sich mächtige magische Marionetten und verlieh ihnen eines seiner Augen, um unentdeckt unter den Sterblichen wandeln zu können. Nicht wenige dieser Marionetten wurden auch auf diplomatische Missionen ins Ausland entsandt und wirkten teils als Botschafter des Magistrats. Eine hervorragende Gelegenheit für den Drachen, seine Marionetten gegen neuere Modelle zu tauschen. \n\nDoch als die Letzten Tage auch in Thavnair Einzug hielten und Leid und Tod unter seinen Schutzbefohlenen verbreiteten, wusste Vrtra, dass er handeln musste. Sein treuer Gefährte Ahewann war im Kampf gegen die Bestien gefallen und Vrtra entschloss sich, dessen letzten Wunsch zu erfüllen. Auch dank Estiniens Überzeugungskraft trat er aus den Schatten hervor und gab sich seinem Volk als Drache und langjähriger Schutzpatron zu erkennen. \n\nNachdem das Ende der Welt abgewendet war, machte sich Thavnair an den Wiederaufbau, und Vrtras Marionette - nun allen wohlbekannt - wandelt seither durch die verschlungenen Straßen und Gassen Radz-at-Hans, um sicherzustellen, dass es seinen Bewohnern an nichts mangelt.", "row_id": "44"},
    "45": {"Text": "Die sieben Hohen Drachen", "row_id": "45"},
    "46": {"Text": "Die sieben Hohen Drachen", "row_id": "46"},
    "47": {"Text": "Die sieben Hohen Drachen gelten als die ersten und mächtigsten ihrer Art.\n\nZum Anbeginn der Zeit erreichte Midgardsormr, der Ahnherr aller Drachen, den Planeten Hydaelyn und brachte sieben Dracheneier mit sich. Er schloss einen Pakt mit Hydaelyns Willen und machte den Planeten zu seiner neuen Heimat. Aus den von ihm behüteten Eiern schlüpften die sieben Hohen Drachen: Hraesvelgr, Nidhogg, Ratatoskr, Bahamut, Tiamat, Azdaja und Vrtra. Sie wuchsen heran, verteilten sich auf der Welt und brachten viele Nachkommen hervor, aus denen sich zahlreiche Drachenstämme entwickelten.\n\nBahamut fiel gegen Ende der Dritten Ära des Lichts den Streitkräften des Allagischen Kaiserreichs zum Opfer. Für Ratatoskr und Nidhogg endete die Auseinandersetzung mit Ishgard tödlich. Von drei der Drachen - Hraesvelgr, Tiamat und Vrtra - ist bekannt, dass sie noch leben. Vrtra, der jüngste von ihnen, fand schon früh ein Interesse an Thavnair, förderte die Entwicklung von Radz-at-Han zu einer mächtigen Handelsstadt und wachte im Verborgenen über die Bewohner der Insel. Von Azdaja hingegen fehlt jede Spur und es ist nicht einmal bekannt, ob sie lebt oder verstorben ist.", "row_id": "47"},
    "48": {"Text": "Äther", "row_id": "48"},
    "49": {"Text": "Äther", "row_id": "49"},
    "50": {"Text": "Die Bezeichnung für alle lebensspendende Energie. Jegliche Lebenskraft sowie alle Seelen bestehen aus Äther. Der Verlust von Äther führt zum Tod. Einer wissenschaftlichen Theorie zufolge werden beim Verzehr von Nahrung nicht nur Nährstoffe, sondern auch Äther aufgenommen. Äther stellt zudem die treibende Kraft hinter jeder Form von Magie dar, weshalb er manchmal auch als Magie bezeichnet wird. Er ist also ein äußerst wichtiger Bestandteil des Lebens, jedoch kommt er nicht nur in Lebewesen, sondern auch auf dem Planeten selbst vor. Als Erdätherströme wird jener Äther bezeichnet, der durch die Erde fließt, während man beim Äther in der Luft von Windätherströmen spricht. Wenn diese Ätherströme versiegen, verwandelt sich das Land in eine Ödnis, in der kein Leben möglich ist. Stirbt ein Lebewesen, zerfällt der Äther, aus dem sich seine Lebenskraft und Seele gespeist haben, und fließt zurück in die Ätherwelt, die parallel zu unserer physischen Welt besteht. Gelingt es dem Äther jedoch nicht, rechtzeitig zurückzufließen, verfestigt er sich zu Kristallen und verbleibt in der physischen Welt. Dies geschieht etwa, wenn ein Lebewesen in einer Schlacht oder durch eine Katastrophe ein plötzlicher Tod ereilt und große Mengen an Äther auf einmal aus seinem Körper austreten, oder wenn Erdätherströme beschädigt werden.", "row_id": "50"},
    "51": {"Text": "Fourchenault", "row_id": "51"},
    "52": {"Text": "Fourchenault Leveilleur", "row_id": "52"},
    "53": {"Text": "Rat der Philosophen\nRatsmitglied", "row_id": "53"},
    "54": {"Text": "Der Elezen Fourchenault ist eines von neunundneunzig auserwählten Ratsmitgliedern des Rates der Philosophen von Sharlayan, einem Inselstaat im Nordmeer, dessen Volk sich voll und ganz der Akkumulation von Wissen verschrieben hat. Nach der Besetzung Ala Mhigos durch das Garleische Kaiserreich waren die Sharlayaner gezwungen, ihre Kolonie im Dravanischen Hinterland zu evakuieren. Fourchenault spielte bei diesem „Großen Exodus“ eine entscheidende Rolle.\n\nDie Familie der Leveilleurs ist eine der angesehensten Familien Sharlayans, deren Vorfahren einst gemeinsam mit Nyunkrepf und seiner Arche zahllose Leben vor den Fluten der Sechsten Katastrophe retteten. Wie die meisten Sharlayaner lebt auch Fourchenault die Lehren Nyunkrepfs, der als Pazifist den Kriegen abschwor und stattdessen auf die Macht des Wissens und der Vernunft setzte. In Sharlayan ist seit jeher das Prinzip der Nichteinmischung Staatsräson.\n\nAls Ratsmitglied gehörte er auch zu den wenigen, die über viele Jahre ein gewaltiges Geheimnis zu hüten hatten. Denn vor etwa zweihundertsiebzig Jahren trafen die Forscher der Sharlayaner im Sternengrund auf den Willen der Göttin Hydaelyn, die ihnen das Ende der Welt prophezeite und ihnen auftrug, die Evakuierung des Planeten vorzubereiten. Seither arbeitete der Rat der Philosophen im Geheimen an dem Bau einer Mondarche, die die Bewohner des Gestirns sowie das Erbe der gesamten Welt in Sicherheit bringen sollte. \n\nAls seine Gattin Ameliance ihre Kinder, die Zwillinge Alisaie und Alphinaud, zur Welt brachte, befeuerte dies nur Fourchenault ehernen Willen, das Geheimprojekt voranzutreiben. Fortan arbeitete er verbissen und ohne Unterlass an der Evakuierungsmission. Dabei stand er lange im offenen Konflikt mit seinem eigenen Vater, Louisoix Leveilleur, der einer weltoffeneren Fraktion in Sharlayan angehörte, viele Jahre Eorzea bereiste und für die Abwendung der Siebten Katastrophe sein Leben gab. \n\nDieser Interessenskonflikt verschärfte sich noch, als seine Kinder in die Fußstapfen ihres Großvaters traten und sich mit dem Bund der Morgenröte gegen die bevorstehende Apokalypse stemmten. Mit diesen Handlungen lehnten sie die Politik der Nichteinmischung und des unbedingten Pazifismus offen ab. Doch Fourchenault blieb stur und trieb trotz der Verachtung seiner Kinder den Evakuierungsplan im Geheimen weiter voran. Für ihn zählte nur, dass seine Kinder am Ende in Sicherheit sind. Letztendlich musste der Vater sich jedoch eingestehen, dass die vielen Reisen und Erlebnisse in Eorzea seine Kinder zu Erwachsenen geformt hatten, die ihren eigenen Weg zu wählen vermögen. Er konnte auch nicht ignorieren, dass ihre Taten Dinge ermöglichten, die er vorher für schier unmöglich gehalten hatte, wie beispielsweise die Weiterentwicklung des Ätherantriebs. Und so öffnete Fourchenault schließlich sein Herz und versprach, ihnen Vertrauen zu schenken und die gewaltige Verantwortung für das Schicksal der Welt mit seinen Kindern zu teilen. \n\nDas Schiff, dass sie schließlich erbauten, um an den Rand des Universums zu reisen, taufte er Ragnarök. An Bord des Schiffs erreichten seine Kinder gemeinsam mit den anderen Helden vom Bund der Morgenröte Ultima Thule, wo es ihnen letztendlich gelang, die Apokalypse abzuwenden.", "row_id": "54"},
    "55": {"Text": "Eorzea", "row_id": "55"},
    "56": {"Text": "Eorzea", "row_id": "56"},
    "57": {"Text": "Der größte der Drei Großen Kontinente, welcher Aldenard im Westen sowie die den Subkontinent umgebenden Inseln Vylbrand und Mazlaya umfasst. Reich an Äther und natürlichen Ressourcen ist Eorzea seit jeher dicht besiedelt und wird daher mit Bezug auf die zwölf eorzäischen Gottheiten auch „das von den Göttern geliebte Land“ genannt. Die sechs großen Stadtstaaten Eorzeas - Limsa Lominsa, Gridania, Ul'dah, Ishgard, Ala Mhigo und Sharlayan - erlebten eine lange Zeit des Friedens, bis im Jahre 1557 der Sechsten Ära des Lichts die Garlear einfielen und Ala Mhigo unter ihre Herrschaft brachten. Die Sharlayaner beschlossen den Auszug aus ihrer Kolonie und flohen ins Mutterland im Nordmeer. Eine neue Zeit des Chaos war angebrochen. Nach der Siebten Katastrophe gewann die Eorzäische Allianz jedoch gegenüber den Garlearn an Stärke und es gelang ihr, den langjährigen Drachenkrieg in Ishgard zu beenden und Ala Mhigo zu befreien. Seither wird das Land von größeren Unruhen verschont.", "row_id": "57"},
    "58": {"Text": "Die Siebte Katastrophe", "row_id": "58"},
    "59": {"Text": "Die Siebte Katastrophe", "row_id": "59"},
    "60": {"Text": "Eorzeas Geschichte ist von einem wechselnden Zyklus aus gedeihenden Zeitaltern des Lichts und verhängnisvollen Zeitaltern der Schatten geprägt. Das Bemerkenswerte an den Katastrophen ist ihre Verknüpfung mit jeweils einem der Elemente. Auf die Erste Katastrophe, der Katastrophe des Windes, folgte die Katastrophe des Donners, die jahrelange Gewitter mit sich brachte. Während der Dritten Katastrophe herrschte große Dürre und die Vierte Katastrophe in der Form eines gewaltigen Erdbebens ließ das Allagische Kaiserreich zerfallen. In der Fünften Katastrophe wurde Eorzea von einer dicken Eisschicht überzogen - selbst die Meere froren zu. Danach wurde das Land in der Sechsten Katastrophe von einer riesigen Flut heimgesucht.\n\nViele Forscher waren sich einig, dass alle Elemente und somit alle Katastrophen über das Land gezogen seien und die Sechste Ära des Lichts für immer andauern sollte. Doch dann erhob sich ein roter, unheilvoller Mond, der ganz Eorzea auszulöschen drohte. Der garleische Feldherr Nael van Darnus löste mit dem Projekt Meteor die Siebte Katastrophe aus. Der Nebenmond Dalamud stürzte zu Boden und der furchtbare Primae Bahamut brach aus ihm hervor, der mit seinem Feuerstoß ganz Eorzea verbrannte. Wäre da nicht der Exeget Louisoix aus Sharlayan gewesen, dem es gelang, den Primae tief unter der Oberfläche Eorzeas zu versiegeln, läge das Land wohl noch immer in Schutt und Asche. Fünf Jahre später, mit der Vertreibung der XIV. Legion der Garlear unter Gaius van Baelsars Führung, verkündeten die Anführer der Eorzäischen Allianz offiziell das Ende der Siebten Katastrophe und den Anbruch der Siebten Ära des Lichts.", "row_id": "60"},
    "61": {"Text": "Zenos", "row_id": "61"},
    "62": {"Text": "Zenos viator Galvus", "row_id": "62"},
    "63": {"Text": "Renegat", "row_id": "63"},
    "64": {"Text": "Zenos war der älteste Sohn des zweiten garleischen Kaisers Varis. Als Thronfolger stand ihm die Ehrbezeichnung „yae“ zu, doch als Zeichen seiner Ächtung durch das Kaiserreich nannten die Garlear ihn später nur noch Zenos „viator“ Galvus.\n\nZenos entpuppte sich schon in jungen Jahren als ein Genie mit außergewöhnlichem Intellekt und größtem Geschick in der Kampfkunst. Dabei stellten seine Leistungen alles in den Schatten, was seine Altersgenossen aus den Adelshäusern zu leisten vermochten. Er verbarg seine Verachtung für weniger talentierte Konkurrenten nicht und blickte selbst auf so manchen Erwachsenen herab. Es verwunderte daher nicht, dass Zenos schon jeher ein Dasein als Einzelgänger fristete, was ihn nicht im Geringsten störte.\nDie einzige wahre Leidenschaft des hochbegabten Jünglings war die Jagd. Nichts ließ sein Herz höherschlagen als wilden Bestien nachzustellen, deren unerschütterlicher Überlebenswille und natürliche Jagdinstinkte ihn zutiefst faszinierten. Für ihn war das Recht des Stärkeren eine Konstante des Universums, und er fand Erfüllung darin, seine Gegner mit aller Gewalt niederzustrecken. Diese Überzeugungen spiegelten sich auch in seinem Handeln als militärischer Führer wieder. \n\nAls Legatus der XII. Legion leitete er die brutale Kampagne gegen die aufständischen Provinzen von Doma und Ala Mhigo, wo er das erste Mal auf die Kriegerin des Lichts traf, die den Widerstand gegen das Kaiserreich unterstützte. Zunächst betrachtete Zenos sie lediglich als eine weitere Jagdtrophäe, doch nach dem ersten Aufeinandertreffen, das Zenos mit Leichtigkeit für sich entschied, folgte ein zweites. Während dieses Entscheidungskampfes im Palast von Ala Mhigo entpuppte sich die Kriegerin des Lichts als erste und in Zenos Augen einzig würdige Gegnerin. Zenos, der dank der Erforschung der künstlichen Kraft des Transzendierens selbst zum Transzendenten wurde, verschmolz mit dem Körper des Drachen Shinryus und nahm sich - zutiefst befriedigt trotz seiner überraschenden Niederlage - das eigene Leben. Als einzige Person, die ihn je zu bezwingen vermochte, betrachtete Zenos die Kriegerin des Lichts als eine Art treue Freundin und Erzfeindin zugleich. \n\nDas Erlangen der Kraft des Transzendierens war für Zenos ein schicksalhafter Moment, denn nach seinem vermeintlichen Tod vermochte er nach eigenem Gutdünken den Körper zu wechseln. Ähnlich wie die Ascians erlangte er so eine Form der Unsterblichkeit und kehrte in seine Heimat Garlemald zurück. Dort drängte er den Ascian Elidibus, der zwischenzeitlich Zenos' Leiche als Vehikel genutzt hatte, aus seinem ursprünglichen Körper und erfuhr somit eine Art Wiedergeburt. \nNur wenig später ermordete er kaltblütig seinen eigenen Vater, Kaiser Varis, der seine Energien auf die Vernichtung des Bundes der Morgenröte gelegt hatte, wohl auch damit ihm niemand seine eigene Beute streitig machen konnte. Denn Zenos hatte sich zum Ziel gemacht, erneut gegen die Kriegerin des Lichts anzutreten und sich so ein weiteres Mal in höchste Sphären des Jagdglücks aufzuschwingen. \n\nJust zu diesem Zeitpunkt tauchte der Ascian Fandaniel an Zenos Seite auf und eröffnet diesem die wahren Umstände der Apokalypse. Gemeinsam begründeten sie die Telophoroi und arbeiteten daran, die Letzten Tage erneut herbeizuführen. In kürzester Zeit stürzten sie die gesamte bekannte Welt ins Chaos und zapften die Ätherströme des Planeten an, um den von ihnen errichteten Turm von Babil mit Energie zu versorgen - ein Portal zum Mond, auf dem der dunkle Gott Zodiark gefangen lag. Während Fandaniel seinen Plan in die Tat umsetzen konnte, blieb Zenos die ersehnte Konfrontation mit der Kriegerin des Lichts verwehrt. Er sah den richtigen Zeitpunkt noch nicht gekommen und verschwand spurlos, wobei er ein vom Bürgerkrieg verwüstetes Kaiserreich führerlos zurückließ und bei seinem Volk als Geächteter galt. Später tauchte er erneut in Drachenform am Rande des Universums auf, um endlich den lang ersehnten, alles entscheidenden Kampf gegen seine Erzrivalin auszufechten. \n\nDort, an einem Ort, der einsamer kaum sein könnte, fand Zenos seinen Tod durch die Hand seiner einzigen Freundin. Wie er seine letzten Momente erlebte und was sein Leben bewegte, wird wohl immer das Geheimnis der Kriegerin des Lichts bleiben.", "row_id": "64"},
    "65": {"Text": "Fandaniel", "row_id": "65"},
    "66": {"Text": "Fandaniel", "row_id": "66"},
    "67": {"Text": "Ascian", "row_id": "67"},
    "68": {"Text": "Fandaniel war einer der zehn zersplitterten Ascians des Konvents der Vierzehn und erschien der Kriegerin des Lichts in der Gestalt des verstorbenen Asahi sas Brutus.\n\nWie auch bei seinen Kollegen vom Konvent handelt es sich bei seinem Namen um einen Titel. Zur Zeit der Letzten Tage, als das Urvolk noch existierte, war es ein Mann namens Hermes, der den Titel innehatte. Bevor dieser in den Konvent der Vierzehn berufen wurde, leitete Hermes die Forschungsstation für Schöpfungsmagie namens Elpis. Er selbst galt als führender Forscher fliegender Lebensformen und ein Meister in der Erschaffung von Geschöpfen des Himmels.\n\nDoch im Laufe seines Schaffens begann Hermes an der Sinnhaftigkeit seiner Arbeit zu zweifeln. Die Ascians duldeten nichts als Perfektion, und Lebewesen, die nicht diesem Ideal entsprachen, wurden als nicht würdig für eine dauerhafte Existenz angesehen. So schuf Hermes Meteion und ihre Schwestern, die das Universum auf der Suche nach anderen Lebewesen und einer Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens bereisen sollten. Lange Zeit kreuzte Meteion durch die Weiten des Sternenmeeres, traf dabei jedoch nur auf Zivilisationen, die im Sterben lagen oder bereits vergangen waren. So schlussfolgerte sie, dass es der ultimative Sinn des Lebens sein müsse, qualvoll zu vergehen. In ihrer verschrobenen Empathie entschied sie, dass es das Gnädigste sei, das Leid zu verkürzen, indem das Ende dieses qualvollen Seins schnell herbeigeführt würde. Als Hermes von Meteions Plänen erfuhr, beschloss er in einem Anfall von Wahn, möglicherweise getrieben durch den Wunsch, dass sich sein Volk besinnen möge, die Erinnerungen all jener, die ebenfalls von Meteions Mission erfahren hatten, zu löschen, seiner eigenen eingeschlossen. \n\nHermes selbst jedoch, nun der Erinnerung an seine eigenen Taten beraubt, stemmte sich mit all seinem Wissen und Können gegen die Letzten Tage und trug wesentlich dazu bei, das Ende seines Volkes abzuwenden. Die Ascians opferten für die Beschwörung Zodiarks die Hälfte ihres eigenen Volkes und im Gegenzug hüllte die dunkle Gottheit den Planeten in eine schützende Hülle aus Äther. Doch schon kurz darauf wurde der Planet durch Zodiarks Gegenpart, die Göttin Hydaelyn, in vierzehn Teile zersplittert. \n\nIronischerweise wurden durch die Zwangslöschung der Erinnerungen diese umso stärker mit Hermes' Seele verwoben. In den folgenden Jahrhunderten, gezeichnet durch Tod und Wiedergeburt, wurden die Erinnerungen, die eigentlich getilgt werden sollten, nach und nach wieder freigelegt. Und mit ihnen das Wissen, dass der Auslöser für die Letzten Tage am Ende des Universums weilte. \n\nEiner der Ahnen, die die Seele Hermes' erbten, war Amon, ein brillanter Wissenschaftler des Allagischen Kaiserreiches, das bereits seinen Zenit überschritten hatte und das Schicksal vieler Imperien teilte. Die Dekadenz im Reich trieb giftige Blüten: Der Tod wurde glorifiziert und die Wissenschaft verkam zu einem blanken Spektakel, das der Unterhaltung der Massen diente. Amon, der den Niedergang nicht hinnehmen wollte, machte sich daran, den Gründervater des Allagischen Reiches, Kaiser Xande, wiederzuerwecken. Doch auch wenn Amon dieses unheilige Experiment glückte, war der wiedererweckte Kaiser von der Angst vor einem erneuten Tode getrieben. Bei dem Versuch, alles Sein dem Nichts anheimfallen zu lassen, besiegelte er den Untergang des Allagischen Kaiserreiches. Kurz vor dem Ende berief der Konvent der Vierzehn Amon auf den Sitz des Fandaniels. \n\nNun ausgestattet mit den Erinnerungen Fandaniels, erkannte Amon die Wahrheit hinter den Letzten Tagen und erinnerte sich der Mission Meteions. Nachdem der Letzte der unzersplitterten Ascians des Konvents gefallen war, ging er ein Bündnis mit Zenos ein, um selbst die Kontrolle über Zodiark zu gewinnen. Im Innersten seines Herzens getrieben von Wut, Trauer und Hoffnungslosigkeit, und vielleicht auch der Trümmer des Traumes Amons gewahr, trachtete Fandaniel nach der Apokalypse und dem Ende allen Seins. \n\nDas Ende der Sage, die er selbst begonnen hatte, sollte er jedoch nicht mehr erleben, denn die Kriegerin des Lichts bezwang Zodiark und schickte Fandaniels Seele, die mit dem dunklen Gott auf dem Mond verschmolzen war, zurück in den Sternengrund. Und so erfuhr er auch nicht mehr, wie die Helden um die Kriegerin des Lichts sich gegen die Verzweiflung am Rande des Universums stemmten und am Ende Hermes' geliebtem Vöglein die Freiheit schenkten.", "row_id": "68"},
    "69": {"Text": "Die Ascians", "row_id": "69"},
    "70": {"Text": "Die Ascians", "row_id": "70"},
    "71": {"Text": "Seit jeher finden sich in den Mythen und Legenden Eorzeas Erwähnungen von dunkel gewandeten Personen, die mal als Himmelsboten, mal als Ascians bezeichnet werden. Immer wieder treten diese maskierten Wesen als Spalter und Ränkeschmiede auf, die ohne die geringsten Skrupel Zwietracht zwischen den Völkern säen, ja ganze Kriege anzetteln, um ihre eigenen Ziele zu erreichen. Auch sie waren es, die den wilden Stämmen die Kunst der Primae-Beschwörung beibrachten, um Angst und Schrecken zu verbreiten.\n\nAber diese Sagen erzählen nur einen Teil der Geschichte dieses mysteriösen Volks, und es waren die Mitglieder des Bundes der Morgenröte, die in ihrem Streben nach Gerechtigkeit und Eintracht unter den Völkern die wahre Geschichte der Ascians aufdeckten. \n\nSo fanden sie heraus, dass der harte Kern der Ascians aus einer Gruppe von dreizehn mächtigen Wesen bestand: Unter ihnen drei Unzersplitterte - Überlebende des sagenumwobenen Konvents der Vierzehn, deren oberstes Ziel die Wiederherstellung Zodiarks war - sowie zehn zersplitterte Seelen, Fragmente der ursprünglichen Konventsmitglieder, die nach und nach wieder in ihre alten Ämter zurückberufen wurden. Ihre Namen - oder besser ihre Titel - lauteten Loghrif, Mitron, Emet-Selch, Pashtarot, Fandaniel, Altima, Halmarut, Nabriales, Igeyorhm, Deudalaphon, Emmerololth, Lahabrea und Elidibus. Sollte einer von ihnen den Tod finden oder sein Amt nicht weiter ausüben können, so würde ein anderer den Kristall mit der Seele des ursprünglichen Amtsinhabers an sich nehmen und das hohe Amt pflichtbewusst ausfüllen.\n\nDas ultimative Ziel der Ascians war die Wiederauferstehung ihres eigenen, vor Äonen untergegangenen Volkes. Um dies zu ermöglichen, mussten sie die Splitterwelten wieder miteinander vereinigen und den dunklen Primae Zodiark erwecken. Mit dessen Macht, so ihr infernalischer Plan, würden sie alles Leben der Unvollkommenen im Fegefeuer der Letzten Tage opfern und ihr eigenes Volk aus den Tiefen der Vergangenheit zurückholen.", "row_id": "71"},
    "72": {"Text": "Azems Kristall", "row_id": "72"},
    "73": {"Text": "Azems Kristall", "row_id": "73"},
    "74": {"Text": "Als man sich im Zeitalter des Urvolkes, der Ascians, entschloss, Zodiark zu beschwören, wurde der Sitz von Azem im Konvent der Vierzehn unvermittelt frei. Seine Inhaberin war mit dem immensen Opfer, das mit diesem Plan einherging, nicht einverstanden und hatte sich aus Protest vom Konvent zurückgezogen. Selbst als ihre vertraute Weggefährtin Venat sich bereitwillig als Kern für die Beschwörung Hydaelyns opferte, blieb sie sich treu und bewahrte bis zum Schluss Neutralität.\n\nNachdem die Ursprungswelt zersplittert war, beschlossen jene unter den Ascians, deren Seelen unzersplittert geblieben waren, den Konvent der Vierzehn wieder ins Leben zu rufen, um gemeinsam die Wiedervereinigung aller Splitterwelten voranzutreiben. Auch wenn es ihnen dabei gelang, die zersplitterten Seelen ihrer einstigen Kollegen wiederzufinden, so hatten diese Wiedergeborenen keine Erinnerung an ihr früheres Leben. Also erschufen die Unzersplitterten Kristalle mit den Zeichen und Erinnerungen der jeweiligen Amtsinhaber des Konvents, um deren Wissen und Ziele auch über gewaltige Zeiträume hinweg zu bewahren. \n\nAzem jedoch galt als Abtrünnige und ihre Erinnerungen sollten der Vergessenheit anheimfallen. Emet-Selch erschuf im Geheimen einen weiteren Kristall, der die Kräfte seiner einstigen Freundin in sich vereinigte: Die Macht, in Zeiten höchster Not ihre Freunde und Verbündete über Raum und Zeit an ihre Seite zu rufen. \n\nEs war eben jener Kristall, der seinen Weg in die Hände des Kriegers des Lichts fand. Auf ihren Reisen muss sie sich immer wieder harten Prüfungen ihres Herzens und ihrer Fähigkeiten stellen. Und je größer ihre Entschlossenheit, alle Prüfungen zu überwinden, desto heller erstrahlt das Licht des Kristalls.", "row_id": "74"},
    "75": {"Text": "Die erste Splitterwelt", "row_id": "75"},
    "76": {"Text": "Die erste Splitterwelt", "row_id": "76"},
    "77": {"Text": "Eine von vierzehn Splitterwelten, über die vor etwa einhundert Jahren örtlicher Zeitrechnung eine epochale Katastrophe hereinbrach. Die Ascians planten - wie so oft unbemerkt im Hintergrund agierend - die Auslösung der Achten Katastrophe und hatten zu diesem Zweck eigens den Schattenkönig ins Feld geführt. Doch ihr Plan wurde durchkreuzt, als die Krieger des Lichts des ersten Splitters, angeführt von Ardbert, den dunklen Fürsten in die Knie zwangen. Dieser Sieg hatte einen fürchterlichen Preis: In ihrem Eifer, alle Finsternis aus der Welt zu verbannen, warfen die Helden das kosmische Gefüge aus der Balance. Der Pol des Lichtes gewann massiv Überhand und löste eine alles überdeckende Lichtflut aus.\n\nBevor das Orakel des Lichts aus der Ursprungswelt in den ersten Splitter kam und diese apokalyptische Lichtflut stoppte, waren bereits große Teile der Welt in eine leblose Einöde verwandelt und einzig der Kontinent Norvrandt - ein Ort, der in etwa Eorzea im Ursprung entspricht - blieb von der Katastrophe verschont. \n\nDie Macht des Lichtpols offenbarte sich in Stille, Stasis und Stagnation. Ein weißes Nichts. Die „Große Leere“ war daher eine passende Bezeichnung für die von der Lichtflut verheerten Orte, in denen keine anderen Elemente mehr existieren. Die Übermacht des Lichts im ersten Splitter war derart groß, dass selbst die Nacht einem immerwährenden Licht wich. Ein endloser Tag ohne Sonnenuntergang oder Morgengrauen.\n\nLebewesen, die der Lichtflut anheimfielen, verwandelten sich in Sündenvertilger, geistlose Kreaturen, deren Äther vom Licht vereinnahmt war und die nach dem Äther anderer Kreaturen dürsteten. Einmal von einem Sündenvertilger angefallen, verwandelten sich Lebewesen, deren Ätherbalance noch stabil war, nach und nach ebenfalls in diese lichtverfluchten Wesen.\n\nErst durch das Bezwingen der Lichtbringer, besonders mächtiger Wesen unter den Sündenvertilgern, konnten sich die Orte, an denen sich diese mächtigen Ungeheuer niedergelassen hatten, gegen die Übermacht des Lichts behaupten.\n\nAn vorderster Front wirkte der Bund der Morgenröte, der den Widerstand gegen die hoffnungslos überlegenen Lichtbringer organisierte. Nur durch das beherzte Eingreifen seiner Helden konnte Norvrandt vor dem sicheren Untergang bewahrt und letztlich die Dunkelheit der Nacht zurückerlangt werden. Ehrfürchtig bezeichnen die Bewohner des ersten Splitters daher die Helden aus dem Ursprung als die Krieger der Dunkelheit.", "row_id": "77"},
    "78": {"Text": "Alphinaud", "row_id": "78"},
    "79": {"Text": "Alphinaud Leveilleur", "row_id": "79"},
    "80": {"Text": "Bund der Morgenröte\nWeiser", "row_id": "80"},
    "81": {"Text": "Sohn eines berühmten sharlayanischen Adelsgeschlechts. Mit nur elf Jahren wird er zusammen mit seiner ebenso hochbegabten Zwillingsschwester Alisaie zur Magieakademie von Sharlayan zugelassen. Danach erlangt er den Magistergrad in verschiedenen Fächern wie Magie und Ätherologie. Mit sechzehn Jahren und Erlangen der Volljährigkeit begibt er sich gegen den Willen seines Vaters nach Eorzea, um die Mission seines Großvaters Louisoix fortzusetzen. Er tritt dem Bund der Morgenröte bei und gründet die überstaatliche Gesellschaft der Kristallstreiter, doch die Mächtigen Ul'dahs nutzen seinen Übereifer und bringen ihn zu Fall.\n\nVerzweifelt macht sich Alphinaud gemeinsam mit der Kriegerin des Lichts und Tataru auf in die verschneite Stadt Ishgard. Dort begegnet er Papst Thordan, Großmeister Aymeric, dem Azur-Drachenreiter Estinien und Eisherz, der Anführerin der Häretiker, die den Drachen verfiel und Shiva beschwor. Er versucht ihre jeweiligen Standpunkte zu verstehen und den über tausend Jahre andauernden Drachenkrieg zu einem Ende zu bringen. Die Begegnungen mit diesen Leuten und die vielen Kämpfe lassen Alphinaud seine Ziele und Prioritäten überdenken. Nach dem Ende des Drachenkriegs teilt er der Kriegerin des Lichts mit, es sei sein Grundsatz, für seine Freunde einzustehen, und rettet todesmutig Estinien, von dem Nidhogg Besitz ergriffen hatte.\n\nIm Befreiungskampf sammelt Alphinaud weiter wertvolle Erfahrungen. Er muss mit ansehen, wie die Widerstandskämpfer von Ala Mhigo, die ihre Heimat befreien wollen und sich in Rhalgrs Wacht versammelt haben, von Zenos, dem Legatus der XII. Legion des Garleischen Kaiserreichs, mit Füßen getreten werden. Alphinaud überwindet seine Furcht vor Geistern und gelangt über die Rubinsee nach Doma, wo er sich Hien und seinen grimmigen Kämpfern anschließt. Mit vereinten Kräften gelingt es ihnen, Zenos Stützpunkt, die Burg von Ala Mhigo, zu stürmen. Es herrscht endlich wieder Frieden in Ala Mhigo, doch das Schicksal wartet bereits mit dem nächsten Abenteuer auf: Mit der Kriegerin des Lichts und dem jungen Arenvald macht sich Alphinaud auf die Suche nach einem verborgenen Schatz ...\n\nAlphinaud erfährt, dass es unter den garleischen Bürgern solche gibt, die den Umgang des Kaiserreichs mit den Provinzen missbilligen und sich die „Popularen“ nennen. Mit einem von ihnen, Maxima, begibt er sich zur kaiserlichen Hauptstadt, wo er allerdings nie ankommt, da sie unterwegs überfallen werden. Er lernt dabei Gaius kennen, der dem Garleischen Kaiserreich abgeschworen hat, eine Bekanntschaft, die ihn selbst und die Welt verändern wird ...\n\nNachdem er mit seinen Gefährten in die erste Splitterwelt gereist ist, setzt sich Alphinaud weiterhin für die „Rettung der Welt“ ein, auch wenn er feststellen muss, dass alles nicht so einfach ist, wie er es sich in seiner Naivität vorgestellt hat. Er fordert Lord Vauthry heraus, den Herrscher von Eulmore, der eine etwas andere Art von Erlösung im Sinne hat, und macht Emet-Selch unmissverständlich klar, dass eine Wiederauferstehung seines ausgelöschten Volkes nicht um den Preis der Zerstörung dieser Welt geschehen darf. Alphinauds Plan von der Rettung der Welt nimmt aufgrund seiner zahlreichen Erfahrungen allmählich feste Gestalt an. Als die Telophoroi in der Ursprungswelt erscheinen, gründet Alphinaud die Eorzäische Föderation freier Völker, eine staatenübergreifende Gesellschaft, der es gelingt, woran die Kristallstreiter einst scheiterten, nämlich sich gemeinsam den Problemen dieser Welt zu stellen.\n\nBei der Wiederbegegnung nach langer Zeit mit seinem Vater Fourchenault fragt ihn dieser, ob er wirklich glaube, dass Kämpfen das richtige Mittel sei, um eine Lösung herbeizuführen. Diese Frage stürzt Alphinaud wieder in Zweifel, doch seine Freunde und die Gespräche mit seiner Zwillingsschwester Alisaie, die selbst durch das Überwinden zahlreicher Schwierigkeiten ein großes Stück gereift ist, bekräftigen ihn in seiner Überzeugung, für die Leute, denen er auf seinen Reisen begegnen durfte, lauthals - manchmal auch mit Waffengewalt - einzustehen.\nDie Abwendung der Apokalypse ist für Alphinaud kein Grund, die Hände in den Schoß zu legen. Die Welt mag gerettet worden sein, ein idealer Ort ist sie noch lange nicht. Und so setzt sich Alphinaud auch heute noch für seine Freunde und eine bessere Welt ein.", "row_id": "81"},
    "82": {"Text": "Alisaie", "row_id": "82"},
    "83": {"Text": "Alisaie Leveilleur", "row_id": "83"},
    "84": {"Text": "Bund der Morgenröte\nRotmagierin", "row_id": "84"},
    "85": {"Text": "Sie ist die Zwillingsschwester von Alphinaud und beginnt gemeinsam mit diesem im Alter von elf Jahren ihr Studium an der Magieakademie von Sharlayan. Obwohl auch sie als hochbegabt gilt, fühlt sie sich angesichts der Glanzleistungen ihres Bruders oft minderwertig. Für ihren Großvater Louisoix ist dieser subjektive Eindruck unbedeutend, denn er liebt beide Geschwister gleichermaßen. Schon von Kindesbeinen an bewundert Alisaie ihn sehr und ist stolz darauf, seine Enkeltochter zu sein.\n\nKurz nach ihrer Aufnahme in die Akademie trifft Louisoix den Entschluss, sich an der Rettung Eorzeas vor der drohenden Siebten Katastrophe zu beteiligen. Seinem Sohn Fourchenault, welcher es vorzieht, in Sharlayan zu bleiben, drückt er dafür unverhohlen seine Meinung aus: „Es wäre grob fahrlässig, Hilfe zu verweigern, zu der wir fähig sind - und unzivilisiert obendrein.“\nWährend der schicksalhaften Schlacht um den Planeten verschwindet Louisoix schließlich spurlos und kehrt nie wieder in seine Heimatstadt Sharlayan zurück.\n\nSeine Worte sollten Alisaie noch lange in Erinnerung bleiben. Traurig und wütend über den Verlust machen sie und Alphinaud sich auf den Weg nach Eorzea, um herauszufinden, wofür ihr geliebter Großvater sein Leben gelassen hat. Was sie vorfinden, kann Alisaies Enttäuschung nicht lindern, denn die Länder Eorzeas scheinen voller Konflikte ohne Lösungen zu sein. Anders als ihr Bruder, der dem Bund der Morgenröte beitritt und sich voller Eifer Eorzeas Problemen annimmt, möchte Alisaie in erster Linie den wahren Umständen der Siebten Katastrophe und somit denen von Louisoix' Tod auf den Grund gehen.\n\nIm Laufe ihrer Nachforschungen wird sie Zeugin einer geheimen Zusammenkunft zwischen den „Kriegern der Dunkelheit“ und einem vermeintlichen Ardbert, die eine Massenbeschwörung und die anschließende Vernichtung der Primae planen. Später schließt sie sich dem Bund der Morgenröte an, um diesen Plan zu durchkreuzen - jedoch nicht ohne Skepsis gegenüber Urianger, einem zukünftigen Mitstreiter der Gruppe, der dem Treffen der Krieger ebenfalls beiwohnte und dessen Begründung dafür sie anfänglich nicht traut.\n\nFortan kämpft Alisaie an vorderster Front des Bundes, erlernt die Anwendung der Rotmagie mithilfe eines alten Grimoires von Louisoix, wird Zeugin der Befreiungskriege von Ala Mhigo und überlebt den Kampf um das Schicksal des ersten Splitters. Nicht nur einmal blickt sie dabei dem Tod in die Augen und beginnt dennoch allmählich, die Welt zu lieben, die ihr ihren Großvater genommen hat.\n\nEin denkwürdiges Ereignis auf Alisaies Weg stellt auch ihre Begegnung mit einem Jungen namens Halric im ersten Splitter dar, der kurz vor der Verwandlung in einen Sündenvertilger steht. Gemeinsam mit Beq Lugg entwickelt sie eine Methode, mit der die Verwandlung rückgängig gemacht werden kann. Zurück im Ursprung gelingt es Alisaie, mit dem dadurch gewonnenen Wissen nicht nur den Kobold Ga Bu von der Besessenheit durch den Primae Titan zu heilen, auch in einem späteren Teil der Geschichte verdanken viele, die von Anima und den Telophoroi in Besessene verwandelt wurden, Alisaies Heilkünsten ihr Leben.\n\nSchließlich brechen die Letzten Tage über Ætheris herein, deren zahllosen Herausforderungen sich Alisaie tapfer stellt. Obwohl die Situation aussichtslos erscheint, gewinnt sie zunehmend an Selbstvertrauen und nimmt sich ohne zu zögern den bedürftigen Opfern der Katastrophe an.\n\nMit den einstigen Zielen ihres Großvaters im Herzen schreitet sie an der Seite der Kriegerin des Lichts voran und hofft, ihrem heldenhaften Strahlen eines Tages in nichts nachzustehen.", "row_id": "85"},
    "86": {"Text": "Das Garleische Kaiserreich", "row_id": "86"},
    "87": {"Text": "Das Garleische Kaiserreich", "row_id": "87"},
    "88": {"Text": "Vor fünfzig Jahren war Garlemald nur eine unbedeutende, abseits gelegene Stadt. Doch technische Innovationen und das strategische Genie eines jungen Generals namens Solus Galvus, welcher sich alsbald zum Kaiser krönen sollte, führten zu einem raschen Aufstieg der Garlear zur herrschenden Großmacht auf ganz Hydaelyn, deren Hoheitsgebiet bald den Großteil der Drei Großen Kontinente umfasste.\n\nViele Nachbarstaaten versuchten sich daran, die Quelle ihrer militärischen Überlegenheit, die gefürchtete Magitek, zu kopieren. Doch ein Netz von garleischen Doppelagenten deckte solche Versuche schnell auf, und die brachiale Gewalt der garleischen Kriegsluftschiffe brachten diese Nachbarn zu Fall. Das Garleische Kaiserreich breitete sich rasch von Norden her Richtung Osten aus, auf den Kontinent Othard, und wer auch immer sich der garleischen Armee in den Weg stellte, sollte gnadenlos zermalmt werden.\n\nIn den annektierten Gebieten regierten die garleischen Statthalter mit Zuckerbrot und Peitsche. Aufstände wurden blutig niedergeschlagen, Loyalität gekauft und der Glaube an den Kaiser indoktriniert. Um seinen einzigen Schwachpunkt - nämlich die geringe garleische Bevölkerungszahl - auszugleichen, beschloss Garlemald, alle direkt angrenzenden potenziellen Feinde zu besiegen und richtete den Blick gen Westen: auf den Subkontinent Aldenard. Im 36. Jahr nach der Kaiserkrönung, im Jahr 1557 der Sechsten Ära des Lichts, fielen die garleischen Truppen in Ala Mhigo ein und bildeten dort einen Brückenkopf für ihre weiteren Invasionspläne.\nDas Schicksal schien es gut mit dem Kaiserreich zu meinen, das sich anschickte, die Welt zu erobern. Aber der bevorstehende Tod von Kaiser Solus brachte eine Wendung und führte zu einem blutigen Bürgerkrieg über die Nachfolge. Gleichzeitig trug die Niederlage von General Gaius van Baelsar und seiner IV. Legion gegen die Streitkräfte von Eorzea zu einer ernsthaften Verschlechterung bei.\nDie eorzäischen Stadtstaaten, unterstützt vom Bund der Morgenröte, konnten ihre Positionen durch unerschütterlichen Zusammenhalt festigen und Doma im Osten und Ala Mhigo im Westen dazu inspirieren, für ihre Unabhängigkeit zu kämpfen. Der Erbfolgekrieg um das Kaiserreich endete in einer dramatischen Wendung, als der siegreiche Varis yae Galvus im Kaiserpalast von dem Deserteur Zenos ermordet wurde.\nZenos verbündete sich mit dem Ascian Fandaniel und benutzte den leblosen Körper von Varis als Gefäß für die Beschwörung des Primae Anima. Das Reich, das bereits vom Bürgerkrieg verwüstet war, verfiel völlig in Schweigen - die meisten seiner Bewohner unfähig, Feind von Freund zu unterscheiden.\nSelbst ohne Anima und Telophoroi hat es Garlemald noch nicht geschafft, zu einem funktionierenden Land zu werden. Die wenigen Gouverneure der Provinzen, die noch einen Anschein effektiver Administration aufrechterhalten, warten ebenso wie der Rest der Welt neugierig darauf, in welche Zukunft das gefallene Kaiserreich steuert.", "row_id": "88"},
    "89": {"Text": "Magitek", "row_id": "89"},
    "90": {"Text": "Magitek", "row_id": "90"},
    "91": {"Text": "Der gebräuchliche Name für die fortschrittliche Technologie, die von dem Garleischen Kaiserreich verwendet wird. Dank der Nutzung von Erdseim als Energiequelle haben die Garlear außergewöhnlich hoch entwickelte Geräte hervorgebracht, darunter Kampfmaschinen, Radios und effiziente Heizgeräte.\n\nDie Nutzung der Magitek geht darauf zurück, dass die Garlear keine angeborene Begabung für den Einsatz von Magie haben. Daher waren sie einst gezwungen, magiebegabte Kämpfer aus dem Ausland als Söldner anzuheuern. Doch im Jahr 1513 der Sechsten Ära des Lichts erregte ein junges Wunderkind namens Solus Galvus, der im Alter von 24 Jahren zum Offizier befördert wurde, dank einer revolutionären Erfindung die Aufmerksamkeit seiner Kollegen: die erste Erdseim-Maschine. Diese ermöglichte die Entwicklung einer mobilen Plattform, die mit Kanonen bewaffnet und von Erdseim angetrieben wurde, wodurch Militärkosten drastisch gesenkt werden konnten.\nDa diese neuartige Waffengattung der Meinung ihres Erfinders nach der perfekte Ersatz für Magie sein sollte, gab er ihr symbolisch den Namen Magitek. Anschließend entwickelte er diese innerhalb der Armee weiter, bis die technische Revolution alle Bereiche des täglichen Lebens erfasste und Garlemald zu einem bisher unbekannten Entwicklungsstand verhalf.", "row_id": "91"},
    "92": {"Text": "Erdseim", "row_id": "92"},
    "93": {"Text": "Erdseim", "row_id": "93"},
    "94": {"Text": "Vor langer Zeit kämpften die Corvaren und Garlear um die warme, fruchtbare Region rund um die Bergkette südlich des Kontinents Ilsabard. Letztere unterlagen und waren gezwungen, in die ungastlichen Länder des Nordens zu fliehen. Die eisige Kälte, die dort herrschte, machte sowohl Fischerei als auch jede Form von Landwirtschaft unmöglich. Unterernährung und eine niedrige Geburtenrate waren die Folge. Die Garlear akzeptierten eine harte Realität, die ihnen lange Zeit unveränderlich schien: Sie waren dazu bestimmt, ein kleines Volk unter vielen anderen zu bleiben, mehr nicht.\n\nDoch nach vielen Jahren des Darbens erkannten die Garlear, die bald Bürger eines mächtigen Kaiserreichs werden sollten, dass sie auf einer Goldmine saßen: Die Böden ihres Territoriums waren reich an Erdseim, einer blauleuchtenden Flüssigkeit, die auf wunderbare Weise brennt und vielfältig, insbesondere als Brennstoff, verwendet werden kann. So kehrte die Wärme in ihre Häuser zurück und der ewige Winter wurde erträglicher. Es dauerte zwar eine Weile, doch mit der Zeit erkannten sie die vielen Vorteile, die sie aus dem blauen Gold ziehen konnten ...", "row_id": "94"},
    "95": {"Text": "Baldesions Gelehrte", "row_id": "95"},
    "96": {"Text": "Baldesions Gelehrte", "row_id": "96"},
    "97": {"Text": "„Baldesions Gelehrte“ ist der Name einer Forschungsorganisation, welche von Galuf Baldesion, dem Oberhaupt der in Sharlayan hoch angesehenen Baldesion-Familie, gegründet wurde. Ihr Ziel ist es, durch die Untersuchung und Erforschung antiker Relikte, Ruinen und unerklärlicher Phänomene die Welt vor den Primae und anderen erheblichen Gefahren zu bewahren.\nTraditionell tendieren sharlayanische Organisationen dazu, unabhängig und abgeschlossen zu agieren. Um ihr Ziel besser erfüllen zu können, besitzen Baldesions Gelehrte jedoch eine beachtliche Anzahl an Unterstützern in anderen Regionen. Das gesammelte Wissen, welches ihnen so zur Verfügung steht, bescherte der Organisation weiterhin einen guten Ruf als Experten zur Einstufung potenzieller Bedrohungen. Die Entsendung von G'raha Tia während der Erkundung des Kristallturms durch die Sankt Coinach-Stiftung bietet hierbei ein gutes Beispiel. Des Weiteren unterstützten Baldesions Gelehrte auch häufig die Exegeten bei ihren Maßnahmen gegen die Primae und suchten stets nach noch besseren Methoden, Eorzea langfristig vor Gefahren zu schützen.\n\nDas Hauptquartier der Organisation befand sich einst auf der Insel Val, südlich von Sharlayans Hauptinsel. Galuf erwarb die damals unbewohnte Insel mithilfe der Schätze, die er und seine Kameraden auf ihren Abenteuern angesammelt hatten. Dort ließ er eine große Forschungseinrichtung für Magiekunde errichten, welche jedoch samt aller Anwesenden und der Insel selbst durch einen gewaltigen magischen Angriff ausgelöscht wurde. Die ursprüngliche Organisation von Baldesions Gelehrten fand somit ihr Ende.\nGegenwärtig bemüht sich Krile, Galufs Adoptivenkelin, die Organisation in Baldesions Annex in Alt-Sharlayan wiederaufzubauen und ihren ehemaligen Ruhm wiederherzustellen.", "row_id": "97"},
    "98": {"Text": "Thancred", "row_id": "98"},
    "99": {"Text": "Thancred Waters", "row_id": "99"},
    "100": {"Text": "Angehöriger des Bundes der Morgenröte\nRevolverklinge", "row_id": "100"},
    "101": {"Text": "Thancred Waters ist ein männlicher Hyuran und Angehöriger des Bundes der Morgenröte. Seine Jugend verbrachte er als Straßendieb in den Gassen Limsa Lominsas. Eines Tages erkor er Louisoix Leveilleur zu seinem nächsten Opfer aus, welcher zu Forschungszwecken in den Stadtstaat gereist war. Der Weise ließ sich allerdings nicht überrumpeln und ertappte Thancred, der sich schon sein restliches Leben in einer Zelle fristen sah, auf frischer Tat. Doch anstatt ihn den Wachen zu übergeben, erkannte der weise Sharlayaner das Potenzial für das Gute, das in Thancreds angeborener Geschicklichkeit und Flinkheit schlummerte, und nahm den jungen Mann mit nach Sharlayan. Dort erhielt Thancred fachliche Unterweisungen in Überlebenstechniken und Spionage, worin er schnell beachtliche Fortschritte machte.\n\nVor der Siebten Katastrophe war Thancred ein Angehöriger der von Louisoix gegründeten Exegeten. Als solcher erhielt er den geheimen Auftrag, den Widerstand Eorzeas gegen die schnell wachsende und unmittelbare Bedrohung durch das Garleische Kaiserreich voranzutreiben. Diese Mission sollte ihn einst nach Ul'dah führen, wo er zufällig den tödlichen Unfall eines Mannes miterlebte, der seine Tochter Ascilia beschützen wollte. Jener Mann entpuppte sich im Nachhinein als Doppelspion des Kaiserreichs, was dazu führte, dass Thancred das Mädchen fortan wie seinen Augapfel hütete.\nNach einiger Zeit gab er dem Mädchen den Decknamen „Minfilia“, um ihr ein halbwegs ruhiges Leben getrennt von ihrer Vergangenheit zu gewähren. Unter diesem Namen sollte jenes Mädchen schon bald als Anführerin des Bundes der Morgenröte in die Geschichte eingehen.\nAuch als Angehöriger des Bundes machte Thancred guten Gebrauch von seinen Talenten, bis er durch die Verschwörung um Teledji Adeledji, Mitglied des Scorpio-Kreises, von seinen Mitstreitern getrennt wurde. Da er auf seiner Flucht längere Zeit im Ätherstrom umherirrte, haben seine Fähigkeiten, den Äther zu manipulieren und Magie zu verwenden, stark gelitten. Was ihn jedoch deutlich schwerer traf, war das spurlose Verschwinden von Minfilia.\n\nDas Wiedersehen der beiden ereignete sich während der Auseinandersetzung mit dem selbst ernannten „Krieger der Dunkelheit“ Ardbert und dessen Truppe. Minfilia sollte als Gesandte Hydaelyns in Ardberts Heimat, den sogenannten „ersten Splitter“, reisen, um die dortige Bedrohung in Form einer Lichtflut aufzuhalten. Thancred, welcher einen Großteil seines Lebens mit ihr verbracht hatte und sie als seine kleine Schwester ansah, akzeptierte ihre Entscheidung stillschweigend.\nDas Schicksal brachte Thancred letztlich ebenfalls in den ersten Splitter, wo er von einem Mädchen erfuhr, welches als das „Orakel des Lichts“ bekannt war und die Seele Minfilias besitzen sollte. Thancred befreite dieses Mädchen aus den Zellen Eulmores und brachte ihr allerlei Überlebenstechniken bei. Als seine Freunde vom Bund der Morgenröte wieder zu ihm stießen, konzentrierte sich Thancred hauptsächlich darauf, die neue Minfilia während ihrer Reise durch den ersten Splitter zu beschützen. Egal, wer sich ihm in den Weg stellte, er ließ seine wiedergefundene kleine Schwester und neu gewonnene Tochter nie im Stich.\nIm Laufe der Reise gab Thancred dem Mädchen den Namen „Ryne“, welcher übersetzt so viel wie „Segen“ bedeutet.\n\nNach seiner Rückkehr in die Ursprungswelt richtete Thancred sein Augenmerk wieder darauf, die Welt, die Minfilia so liebte, aus den Schatten heraus zu beschützen. Hierbei sieht man ihn häufig zusammen mit Urianger, dessen Interessen und Fähigkeiten Thancreds Kompetenzen gut ergänzen.\nAuch jetzt kämpft er irgendwo da draußen, mit einem Lächeln auf den Lippen. Egal unter welchem Himmel, seine Freunde werden immer an ihn denken ... so wie er auch an sie.", "row_id": "101"},
    "102": {"Text": "Zodiark", "row_id": "102"},
    "103": {"Text": "Zodiark", "row_id": "103"},
    "104": {"Text": "Primae", "row_id": "104"},
    "105": {"Text": "Zodiark ist ein Primae, welcher gemeinsam mit Hydaelyn vor Urzeiten erschaffen wurde.\n\nWährend Hydaelyn die Kraft des Lichts repräsentiert, ist Zodiark von der Macht der Dunkelheit erfüllt. Es sei hier erwähnt, dass es sich dabei um Mächte jenseits der sechs Hauptelemente Feuer, Wind, Blitz, Wasser, Eis und Erde handelt.\nDas Urvolk sah jene Macht, welche über Ruhe und Beständigkeit herrscht, als reinstes Weiß und gab ihr den Namen „Licht“. In der Ursprungswelt wird diese Macht gegenwärtig auch als „lichtaspektierte Energie“ bezeichnet und steht für Stillstand und Friedlichkeit.\nIm Gegensatz hierzu wurde jene Macht, welche über Lebhaftigkeit und Wandel herrscht, als tiefstes Schwarz angesehen und „Dunkelheit“ benannt. In der Ursprungswelt wird diese Macht gegenwärtig auch als „schattenaspektierte Energie“ bezeichnet und steht für Belebtheit und Veränderung.\nZodiark wurde als Verkörperung der Dunkelheit erschaffen, Hydaelyn als sein Joch, die Verkörperung des Lichts. Die beiden Mächte von Lebhaftigkeit und Ruhe existierten einst im Einklang, keine von beiden gut oder schlecht. Sie waren lediglich zwei Seiten derselben Medaille, die sich gegenseitig benötigten und ergänzten.\n\nDer Grund, weshalb überhaupt die Notwendigkeit bestand, eine Verkörperung der Dunkelheit zu beschwören, findet sich in den „Letzten Tagen“, einer gewaltigen Katastrophe, welche den Planeten vor ungefähr zwölftausend Jahren heimsuchte. Um jene Katastrophe aufzuhalten, gab es für das Urvolk keine andere Wahl, als einen gewaltigen Ätherstrom namens „Astralstrom“ zu verstärken, der den Planeten umgab. Hierzu wurde ein Wesen der Lebendigkeit und des Wandels - also ein Wesen der Dunkelheit - erschaffen.\nDie Beschwörung Zodiarks wurde vom Konvent der Vierzehn, den Repräsentanten des Urvolks, durchgeführt, wobei sich ungefähr die Hälfte der Überlebenden der Letzten Tage für den Primae opferten. Als Kern Zodiarks wurde Elidibus, der Fürsprecher des Konvents, ausgewählt. Nach seiner Verwandlung sorgte sich dieser jedoch um seine Kameraden und erschuf eine Kopie seines alten Körpers, mithilfe welcher er erneut seine Tätigkeit als Elidibus aufnahm. Weiterhin wird davon ausgegangen, dass die Seelen jener, welche sich Zodiark geopfert hatten, im Gegensatz zum physischen Äther in ihm erhalten blieben. Nachdem der Astralstrom nun verstärkt und die Katastrophe abgewandt war, wurden weitere Opfer gebracht, um den verwüsteten Planeten wieder zu erneuern. In Wahrheit versuchte man jedoch wohl, diejenigen, deren Seelen in Zodiark schlummerten, im Tausch gegen das neu aufsprießende Leben wiederzubeleben.\n\nEine Frau namens Venat stellte sich diesem Plan entgegen. Sie war der Ansicht, dass die nächste Generation die Zukunft des Planeten bestimmen sollte, und erschuf gemeinsam mit ihren Anhängern Hydaelyn. Es entbrach ein erbitterter Kampf zwischen ihr und Zodiark, welchen Hydaelyn schlussendlich gewann. Mit ihrer Macht voller Ruhe - also der Macht des Lichts - zersplitterte sie sowohl die Welt als auch Zodiark in vierzehn Teile.\nHydaelyn erschuf daraufhin Monde, in denen die Splitter Zodiarks gefangen gehalten wurden. Diese Ereignisse bildeten auch die Geburtsstunde der sogenannten „Ascians“, die ehemaligen Mitglieder des Konvents der Vierzehn, die agierten, um ihren Gott wiederauferstehen zu lassen.\n\nJener ewige Machtkampf zwischen Licht und Dunkelheit nahm just eine plötzliche Wendung durch das willkürliche Handeln des Ascians Fandaniel. Nachdem dieser sich vergewissert hatte, dass Elidibus und die anderen Ascians ausgelöscht worden waren, wandte er sich gegen die ihm erteilte Aufgabe und schmiedete einen Plan, Zodiark ebenfalls zu vernichten. Hierfür nutzte er zunächst die Macht eines Primae namens „Anima“ im Turm von Babil, um gewaltige Mengen an Äther anzusammeln, die er dann kanalisierte und zum Mond schickte, um so einen Riss im Siegel Zodiarks zu erzeugen. Hinterher reiste er selbst zum Mond, zerstörte die restlichen Versieglungsmechanismen und fusionierte sich mit dem Primae. Weder ein möglicher Kampf gegen die Kriegerin des Lichts noch eine potenzielle Niederlage schreckten ihn zurück, da diese den Erfolg seines Plans nicht beeinträchtigen würden. Somit zerstörte er ohne zu zögern den Kern, das Herz Zodiarks, und vernichtete somit den Gott, welcher einst zur Rettung der Welt erschaffen wurde.\n\nEs wird vermutet, dass durch die Auslöschung seines Hauptkörpers in der Ursprungswelt auch Zodiarks Körper in den Splitterwelten vernichtet wurden. Die Seelen jener, welche sich ihm einst opferten und in ihm erhalten blieben, sind hiernach mit hoher Wahrscheinlichkeit in den Sternengrund und somit in den Kreislauf des Lebens zurückgekehrt.", "row_id": "105"},
    "106": {"Text": "Ryne", "row_id": "106"},
    "107": {"Text": "Ryne Waters", "row_id": "107"},
    "108": {"Text": "Orakel des Lichts", "row_id": "108"},
    "109": {"Text": "Ein in der ersten Splitterwelt lebendes Mädchen. Als Teil der Gruppe rund um die Kriegerin der Dunkelheit kämpfte sie gegen die Sündenvertilger und brachte die Dunkelheit der Nacht in ihre Heimat Norvrandt zurück.\nUm Rynes Umstände zufriedenstellend verstehen zu können, ist es unabdingbar, sich zunächst mit der Bedeutung von „Minfilia, dem Orakel des Lichts“ für den ersten Splitter zu beschäftigen. Vor etwa einhundert Jahren sollen Überlebende der Lichtflut in Nabaath Areng eine Frau mit goldenem Haar und kristallblauen Augen dabei beobachtet haben, wie sie dem immer stärker werdenden Licht Einhalt gebot und somit Schlimmeres verhinderte. Weiterhin wollen einige von ihnen eine mysteriöse Stimme vernommen haben, die den Namen „Minfilia“ rief. Und so war „Minfilia“ fortan synonym mit der Retterin Norvrandts, und die Legende des Orakels des Lichts war geboren.\n \nFünfzehn Jahre später wurde in dem von Sündenvertilgern verwüsteten Königreich Voeburt ein Mädchen gefunden, das gegen diese Monstrositäten des Lichts immun war. Aufgrund ihrer verblüffenden Ähnlichkeit mit dem legendären Orakel des Lichts fingen die Leute an, sie „Minfilia“ zu nennen und als Symbol des Widerstandes gegen die alles verseuchenden Sündenvertilger zu sehen. Obwohl das Mädchen etwas später im erbarmungslosen Kampf mit den Monstern fiel, tauchte nur nach wenigen Jahren ein weiteres Mädchen mit nicht abzuweisender Ähnlichkeit auf.\nDer Wille der echten Minfilia - jenem Orakel des Lichts, welches aus dem Ursprung kam, um den ersten Splitter vor dem Untergang zu bewahren, und welche zuvor als Anführerin des Bundes der Morgenröte fungiert hatte - war für dieses Mysterium verantwortlich. Um zu gewährleisten, dass der Schlüssel zur endgültigen Rettung Norvrandts - die Immunität gegen die Sündenvertilger, auch als „Gnade des Lichts“ bekannt - weiterhin fortbestehen konnte, beseelte Minfilia die Körper geeigneter Mädchen mit ihrem Geist. Jene, die ihre Gabe annahmen, dienten somit als Medium des Orakels und als lebender Beweis für den andauernden Schutz durch die Gnade des Lichts für die Bewohner des ersten Splitters.\n \nAuch Ryne ist eines dieser Mädchen. Doch ihre Rolle als Symbol der Hoffnung sollte ihr durch die Machenschaften des einstigen Herrschers von Eulmore, Vauthry, für lange Zeit verwehrt bleiben. Dieser ließ die gerade einmal fünf Jahre alte Ryne nämlich durch seinen treuen General Ran'jit ausfindig machen und im Kerker seiner Stadt in Ketten legen, wodurch sie sich nicht der Entfaltung ihrer Kräfte widmen konnte. Erst als Thancred vom Kristallexarchen in den ersten Splitter beschworen wurde, konnte dieser sie retten.\nFür Ryne waren die darauffolgenden Tage und Wochen unvergesslich. Thancred lehrte sie nicht nur das nötige Wissen zum Überleben in der weiten Welt, sondern auch über das Leben an sich. Sie wuchs und wuchs und ehe man sich versah, schienen die beiden wie Vater und Tochter. Doch je näher sie sich kamen, desto qualvoller wurde diese Beziehung für Ryne. Sie erkannte Thancreds eigentlichen Herzenswunsch, die echte Minfilia zu retten, und war sich sicher, dass er glücklicher gewesen wäre, wenn sie ihren Körper voll und ganz dem Orakel des Lichts überlassen hätte. Auch nachdem die beiden mit der Kriegerin der Dunkelheit zusammenstießen, schien sie dieser Gedanke stets zu begleiten.\nDoch der Moment der Entscheidung ließ nicht lange auf sich warten: Die Suche nach einem der grausamen Lichtbringer verlangte ein Maß an Kontrolle über die Kräfte des Orakels, die Ryne alleine schlicht nicht aufbringen konnte. Gleichzeitig hatte ihre gemeinsame Reise den Wunsch zu leben in ihr aufkeimen lassen. Thancred akzeptierte ihre Entscheidung und stellte sich Ran'jit, der sie verfolgt hatte und zurück nach Eulmore bringen wollte, in einem Kampf auf Leben und Tod. Daraufhin erhielt Ryne von der echten Minfilia die volle Kontrolle über ihre Kräfte und wurde zum wahren Orakel des Lichts. Die Anstrengungen aller vergangenen Minfilias kamen somit zum Tragen, um Norvrandt endgültig zu retten.\nThancred schenkte dem Mädchen, welches nicht nur begonnen hatte, ihren eigenen Weg zu gehen, sondern auch ihre ursprüngliche Haar- und Augenfarbe zurückerlangt hatte, den Namen „Ryne“.\n \nJetzt, da Norvrandt von den Schrecken der Sündenvertilger befreit ist, gibt sie alles, um dem ersten Splitter wieder zu seiner alten Pracht zu verhelfen. Sei es Nacht oder Tag, ein Blick gen Himmel genügt, um sie in den Erinnerungen ihrer Reise schwelgen zu lassen ... In Gedanken ist sie dabei stets bei ihm, der ihr Leben veränderte.", "row_id": "109"},
    "110": {"Text": "Garlond-Metallwerke", "row_id": "110"},
    "111": {"Text": "Garlond-Metallwerke", "row_id": "111"},
    "112": {"Text": "Die Garlond-Metallwerke wurden im Jahre 1562 der Sechsten Ära des Lichts von dem garleischen Deserteur Cid Garlond zur Verbreitung der Magitek-Technologie in Eorzea ins Leben gerufen. Es dauerte nicht lange, bis sich eine Handvoll anderer Deserteure sowie einige junge eorzäische Ingenieure ihm anschlossen. Gemeinsam sind sie ihres Zeichens für die Entwicklung des Luftschiffes, des Erdseim-Zuges und noch unzähliger weiterer Erfindungen verantwortlich. Inzwischen fungieren die Garlond-Metallwerke sogar als Hersteller von beliebtem Kinderspielzeug.\nBesonders auf dem Feld der Luftschiffe gelten die Ingenieure als unangefochten, und so ist es nicht weiter verwunderlich, dass bereits ein Jahr nach Cids Flucht aus Garlemald die Entwicklung des sogenannten Leichtluftschiffes fertiggestellt wurde. Gemeinsam mit der Highwind Fluggesellschaft gelang schließlich auch die Massenproduktion, und die Lüfte Eorzeas konnten endlich von jedermann bereist werden.\n \nCid selbst hat zwar den Posten des Präsidenten der Garlond-Metallwerke inne, die meiste Arbeit fällt jedoch der stellvertretenden Präsidentin Jessie zu. Da Cid nach der Siebten Katastrophe für fünf Jahre als vermisst galt, übernahm sie während dieser schweren Zeit die meiste Verantwortung sowie die Zügel des Betriebs. Doch auch jetzt noch ist der Garlear rund um die Uhr mit allerlei Untersuchungen und Missionen beschäftigt, sodass Jessie nie wirklich die Chance hatte, ihre ursprünglich als vorübergehend angedachte Position in den Metallwerken wieder an Cid zurückzugeben. Ihr stetig wachsender Einfluss führte unter anderem zur Einstellung des ehemaligen garleischen Stabsoffiziers Nero als Projektleiter ...\n \nDie Ingenieure und Ingenieurinnen der Garlond-Metallwerke leben für ihr Motto „Freiheit durch Technik“. Ihr unermüdlicher Einsatz hat mehr als einmal die Kriegerin des Lichts aus brenzligen Situationen gerettet und wird dies wohl auch weiterhin tun.", "row_id": "112"},
    "113": {"Text": "Wesenskristalle", "row_id": "113"},
    "114": {"Text": "Wesenskristalle", "row_id": "114"},
    "115": {"Text": "Vor langer Zeit traf der Kristallexarch eine äußerst schwerwiegende Entscheidung. Um Norvrandt ein für alle Mal vor der stetig wachsenden Bedrohung durch die Lichtbringer zu retten, wurde jemand benötigt, der durch die Gabe des Lichts vor ihren korrumpierenden Einflüssen immun war. Ihm kam dabei niemand anderes als die Kriegerin des Lichts im Ursprung in den Sinn, und so widmete er viele Jahre seiner Zeit dafür, den Kristallturm für eine interdimensionale Beschwörung vorzubereiten.\nDoch auch mit all der Zeit und Mühe, die er in die Vorbereitung steckte, stellte sich eine solche Beschwörung als ein schwieriges und vor allem gefährliches Unterfangen heraus. Denn obwohl der Exarch es schaffte, die Seelen der Mitglieder des Bundes der Morgenröte in den ersten Splitter zu beschwören, verblieben ihre nunmehr leblosen Körper im Ursprung. Es war nur eine Frage der Zeit, bis die Verbindung zwischen Seele und Körper erlöschen und zum Tode führen würde.\n \nDamit stand fest, dass die Seelen der Helden so schnell wie möglich wieder zurück in den Ursprung geschickt werden mussten. Dass dies letztendlich bewerkstelligt werden konnte, war vor allem einem Umstand zu verdanken: Bei der Verwendung von Teleportationsmagie werden Kleidung und Gegenstände mitteleportiert, da der Anwender sie als sein Eigen auffasst und sie so als Erweiterung des Seins von der Magie erkannt werden. Auf dieselbe Weise sollte es also möglich sein, die Seelen in Gefäße zu versiegeln und dann von der Kriegerin des Lichts, welche frei zwischen den Dimensionen wandeln kann, in den Ursprung tragen zu lassen. Bei dem Gefäß, das für diesen Zweck entwickelt wurde, handelt es sich um den sogenannten „Wesenskristall“.\n \nDie Grundlage für die Beseelung eines Kristalls wurde gelegt, als Moenbryda den weißen Auracit entwickelte - jenen Kristall, welcher in der Lage war, die Seelen von Ascians zu versiegeln. Normalerweise würde bei einem Seelentransfer in solch einen Kristall allerdings die Verbindung von Seele und Erinnerungen geschwächt werden, was zu schwerwiegenden Konsequenzen beim Anwender führen würde. Durch die Einbindung der allagischen Kunst der Erinnerungsübertragung konnte dieses Problem bei der Verwendung von Wesenskristallen jedoch umgangen werden.\nMit der Verwirklichung des Plans zur Rückkehr in den Ursprung kam noch ein weiterer Verwendungszweck für die Wesenskristalle ans Licht. Da die Kunst der Erinnerungsübertragung vom Blut der allagischen Kaiserfamilie abhängig ist, verwendete der Exarch seinen eigenen Lebenssaft in der Herstellung der Kristalle. Eben jenes Blut gereicht aber auch als Schlüssel zur Kontrolle über den Kristallturm. Somit kann jedermann, der im Besitz eines Wesenskristalls ist, über dessen Funktionen verfügen.", "row_id": "115"},
    "116": {"Text": "Emet-Selch", "row_id": "116"},
    "117": {"Text": "Emet-Selch", "row_id": "117"},
    "118": {"Text": "Ascian", "row_id": "118"},
    "119": {"Text": "Er war bekannt sowohl als Hades, ein Magier mit unvorstellbarer Macht, als auch als Solus zos Galvus, der erste Kaiser Garlemalds.\n\nWar er auch einer der größten Feinde des Gestirns, so bewahrte er es mehr als einmal vor Gefahr.\n\nEin Ascian voller Pflichtbewusstsein, welcher nicht für eine Sekunde von seinem Weg abkam.\n\n\n\nAuch jetzt vergessen wir nicht, dass er einst war.", "row_id": "119"},
    "120": {"Text": "Bund der Morgenröte\nPiktomantin", "row_id": "120"},
    "121": {"Text": "Magieakademie von Sharlayan", "row_id": "121"},
    "122": {"Text": "Magieakademie von Sharlayan", "row_id": "122"},
    "123": {"Text": "Sharlayan, allseits bekannt als die Stadt des Wissens, beherbergt eine Vielzahl an Bildungsstätten und akademischen Institutionen, aber unter ihnen ist die Magieakademie von Sharlayan wohl die herausragendste. Seitdem sie im Jahre 432 der sechsten Ära des Lichts erstmals ihre Pforten öffnete, brachte sie in ihrer über tausend Jahre alten Geschichte nahezu unzählige kluge Köpfe hervor und trieb die Forschung auf praktisch jedem wissenschaftlichen Gebiet maßgeblich voran.\nAllein ihr Name verrät jedoch bereits, welchem Bereich sich hier besonders verschrieben wird: Schon seit ihrer Gründung wurde hier die Ätherologie, der Okkultismus, die Astrologie und jedes erdenkliche Fach gelehrt, das dem Bereich der Magiekunde zugeordnet werden kann. Doch mit der Zeit erarbeitete sich die Magieakademie auch einen beachtlichen Ruf als Forschungsanstalt für Astronomie, Ökonomie, Juristik, Philosophie, Mathematik und Zahlenlehre, sowie Alchemie und Medizin - und ebenso viele weitere Fächer. Doch darf man sich die Akademie nicht wie einen gigantischen Monolithen des Wissens vorstellen, in dem hunderte Lehrende und Lernende als große Masse ein- und ausgehen. Die unterschiedlichen Fakultäten variieren beträchtlich, was ihre Größe angeht, und oftmals findet man lediglich eine kleine, private Schar von Studenten um einen einzigen Professor versammelt. Dieses System hat auch die große Vielzahl an fachübergreifenden Studienangeboten hervorgebracht, die den Fokus auf mehr als nur eine Disziplin legen und sich insbesondere mit deren Schnittmengen beschäftigen. So lernt ein Student der Magieakademie kaum ausschließlich an einem Institut, sondern wechselt im Laufe seiner akademischen Karriere frei hin und her.\nAuch ist die Zulassungsbeschränkung für Studenten von Außerhalb, die in Vorbereitung auf die Letzten Tage in Kraft getreten war, nun endlich wieder aufgehoben und so strömen junge, wache Geister aus ganz Ætheris an die Magieakademie, um eine neue Generation Studierender zu bilden.", "row_id": "123"},
    "124": {"Text": "Die Achte Katastrophe", "row_id": "124"},
    "125": {"Text": "Die Achte Katastrophe", "row_id": "125"},
    "126": {"Text": "Bereits sieben Mal hat der Ursprung eine „große Katastrophe“ durchleben müssen - ein Desaster verheerenden Ausmaßes. Die erste Katastrophe war die des Windes, gefolgt von der des Donners, des Feuers, der Erde, des Eises, des Wassers und zu guter Letzt der Siebten Katastrophe, die der Dunkelheit. Auch wenn diese Heimsuchungen erst wie Naturkatastrophen oder die Folgen von Kriegen und Konflikten wirken, entstammen sie doch alle einer gänzlich aus den Fugen geratenen Ätherbalance einer der dreizehn Splitterwelten. Nimmt dort der Äther eines Aspektes drastisch überhand, bietet seine Welt keinen Platz mehr für ihn und er fließt stattdessen in den Ursprung und löst dort eine Große Katastrophe aus - ganz wie ein bereits voller Krug, dem mehr und mehr Wasser eingeschenkt wird. So verursacht das Feuer beispielsweise trockene Dürren, während das Eis die Temperaturen auf gefährlich niedrige Grade senkt. So kettet sich ein Ereignis an das nächste, bis der Wall zwischen den Welten dermaßen geschwächt ist, dass er gänzlich fällt. Ist dies erst geschehen, schwemmt der Äther auf einen Schlag und ungebremst den ganzen Ursprung und löst eine große Katastrophe aus.\n\nDoch was genau versteht man unter der Achten Katastrophe? Letztlich ist sie dem Aspekt des Lichts zugeordnet und sie findet ihren Ursprung im ersten Splitter, in dem besagter Lichtäther überhandzunehmen drohte. Gleichzeitig entfesselte das Garleische Reich auf dem Ursprung ein tödliches Gift, die „Schwarze Rose“, die sich eben jenes Übermaß des Lichtäthers zunutze machte, um den Körper so gänzlich lahmzulegen. Denn das Licht steht für den Stillstand, und wie sich auch der Körper nicht mehr rührt, stand auch der Ätherfluss des Gestirns selbst still. Dies hatte dramatische Auswirkungen auf ganz Ætheris und forderte unzählige Leben - darunter die Anführer der Stadtstaaten, die sich dem Kaiserreich auf dem Schlachtfeld widersetzten, sowie die gesamten Mitglieder des Bundes der Morgenröte.\n\nEine Zeit des nimmerendenden Krieges brach an, der das gesamte Gestirn in Chaos stürzte und jede Seele nur noch ein einziges Ziel vor Augen hatte: Der nackte Kampf ums Überleben. Doch in der dunkelsten Stunde brachten die klugen Köpfe um Cid und seine Garlond-Metallwerke einen waghalsigen Plan hervor, die Geschichte selbst zu ändern. Es galt, einen Zeitstrang zu schaffen, in dem die Achte Katastrophe gar nicht erst eingetreten war. So riskierten nicht nur sie selbst, sondern auch ihre Nachkommen und unzählige Unterstützer ihre Leben, um diesen Plan über viele lange Jahre in die Tat umzusetzen. Das Übel der Katastrophe musste an der Wurzel herausgerissen werden und um genau das zu tun, teleportierten sie den neu erweckten Kristallturm auf den ersten Splitter.\n\nEs kostete viel Blut, Schweiß und Tränen, doch die Dunkelheit kehrte schließlich in die Welt des Lichts zurück und die Achte Katastrophe war somit abgewendet. Heute kann sich niemand an jene erinnern, deren stetes Streben und eiserner Wille dieses Wunder erst möglich gemacht haben. Die Geschichte eines Ursprungs, in dem es diese verheerende Tragödie niemals gab, kennt die Herzen der vielen Helfer nicht, weiß nichts von ihrem Schmerz und ist blind ob der Opfer, die sie erbringen mussten. Auch vermag niemand zu sagen, ob diese halbtote Welt, gebeutelt im Würgegriff der Achten Katastrophe, nicht doch existiert - irgendwo, verwoben in den Fasern von Raum und Zeit. Lediglich die Kriegerin des Lichts ist das lebende Zeugnis ihrer nicht erlöschen wollenden Hoffnung.", "row_id": "126"},
    "127": {"Text": "Das Nichts", "row_id": "127"},
    "128": {"Text": "Das Nichts", "row_id": "128"},
    "129": {"Text": "Das Nichts ist die dreizehnte Splitterwelt des Ursprungs und, ganz wie ihre Schwesterwelten, gleicht auch sie fundamental dem Original, hat jedoch ihre gänzlich eigene Geschichte hervorgebracht. Einer ihrer größten Meilensteine besteht tragischerweise aus der Einmischung durch die Ascians, die mit dem Überfluss von dunkelaspektiertem Äther den Wall zwischen den Welten einreißen wollten, um den Splitter wieder mit dem Ursprung zu vereinen. Um dies herbeizuführen, verführten sie die Bewohner des dreizehnten Splitters zur Beschwörung von Primae und lösten damit erbitterte Kriege aus. In diesen Wirren erhoben sich mit besonderen Mächten gesegnete Helden, die es vermochten, die dort als „Eidolons“ bezeichneten Primae in einen mysteriösen Kristall namens Memoria zu sperren. Doch Macht verführt, und auch die Erwählten der Memoria waren nicht vor ihren Fallstricken gefeit. Erwählter kämpfte gegen Erwählte, und jene, die sich ein reines Herz bewahren konnten, fielen in den unerbittlichen Kämpfen gegen ihresgleichen und die Eidolons. So geriet die Ätherbalance des dreizehnten Splitters langsam aber sicher aus dem Gleichgewicht, bis schließlich die Flut der Dunkelheit über die Welt hereinbrach.\nDoch auch der Plan der Ascians ging nicht auf. Der Wall der Welten hielt wider aller Erwartungen stand, und so konnte der überschüssige dunkelaspektierte Äther nicht abfließen. Er verweilte auf dem Splitter und verzerrte jedes Wesen zu groteskten Kreaturen. Sie wurden zu den Nichtswesen, die eine Welt ohne Tod bewohnten: das Nichts.\n\nZwar hielt der Wall stand, hatte aber durch die konsequente Belastung des Ätherungleichgewichts stark gelitten. Daher besteht eine besonders enge Bindung zwischen dem Ursprung und dem dreizehnten Splitter, durch die sich immer wieder Risse und Portale zur Nichtswelt bilden und Nichtsgesandte den ein oder anderen Bewohner von Ætheris mit dem Versprechen großer Macht zu einem Pakt verlocken.", "row_id": "129"},
    "130": {"Text": "Zero", "row_id": "130"},
    "131": {"Text": "Zero", "row_id": "131"},
    "132": {"Text": "Erwählte der Memoria", "row_id": "132"},
    "133": {"Text": "Zero ist eine verbissene Streiterin der todlosen Welt des Nichts, in der sie sich eisern darum bemüht, der Welt wieder zu ihrem ursprünglichen Zustand zu verhelfen.\n\nAuch ihre Mutter war eine Erwählte der Memoria, die während ihrer Schlachten der Macht der Dunkelheit so direkt und schutzlos ausgesetzt war, dass das Kind, das sie in ihrem Leib trug, als Halbwesen geboren wurde. So alterte Zero nur bis zu einem gewissen Grad, ehe der Lauf des Lebens für sie plötzlich stillstand - wie bei allen anderen Nichtswesen.\nEinst bereiste sie die ganze Welt, um den Memoriakrieg zu einem Ende zu führen, wurde allerdings von den machthungrigen Erwählten der Dunkelheit zu Fall gebracht. Just in ihrer dunkelsten Stunde brach die Flut der Dunkelheit über den dreizehnten Splitter herein, und Zero wurde durch einen sich auftuenden Riss in den interdimensionalen Raum gezogen. Lange Zeit war sie dort gefangen, und als sie schließlich zurück auf ihre Welt kehren konnte, hatte sich diese bereits gänzlich in das Nichts verwandelt. Seitdem streifte sie durch diese zerstörte Welt, zerrissen zwischen Einsamkeit und Hoffnungslosigkeit.\nZwar hatte Zero auch wie viele andere der starken Nichtswesen eine Domäne, die für sie so etwas wie eine Heimat war, allerdings kehrte sie nur dorthin zurück, wenn ihre Ätherreserven gänzlich aufgebraucht waren. Ansonsten beherbergt diese Domäne zahlreiche niedere Nichtswesen, die den Dominanzkämpfen überdrüssig waren und sich lediglich einen sicheren Ort der Ruhe wünschten, an dem nicht das Recht des Stärkeren galt.\n\nZero wurde von Zenos auf dem Ursprung beschworen und zu einem Pakt gezwungen, als der garleische Prinz nach immer größerer Macht in seinem immerwährenden Konflikt mit der Kriegerin des Lichts strebte. Als er fiel, kehrte Zero zurück auf den dreizehnten Splitter und begegnete dort einigen Exegeten, die auf der Suche nach Vrtras verschollener Schwester Azdaja in die Welt des Nichts gereist waren. Erst von ihnen erhielt sie ihren Namen „Zero“ und wurde so auch in den Kampf gegen Golbez verwickelt. Als Mitglied der Heldengruppe lernte Zero auch, dass ihre Welt keineswegs für immer verloren sein müsse. Sie knüpfte viele neue Bande, insbesondere mit dem Garlear Jullus, und langsam aber sicher lernte sie den Wert von Freundschaft kennen - und, wie viel besser es sich mit Kameraden an ihrer Seite kämpft.\nSchließlich bereiste sie selbst den ersten Splitter und traf dort auf Ryne, das Orakel des Lichts. Neben dem waghalsigen Plan, sich dem übermächtigen Zeromus entgegenzustellen, nahm Zero dort auch das Licht in sich auf und begriff, welch außergewöhnlichen Kräfte ihr als Halbwesen zur Verfügung stehen. Zurück in der Welt des Nichts begegnete sie Golbez nicht als Feind, sondern reichte ihm die Hand in angebotener Freundschaft. Denn auch er hatte dasselbe Ziel im Sinn: Das Nichts wieder in die Welt verwandeln, die es einst war, um seinen gefallenen Gefährten wiederzuerwecken. Es waren die Ascians, die sich seiner brennenden Trauer einst annahmen, ihn mit falschen Versprechungen lockten und ihn so die Flut der Dunkelheit erst auslösen ließen. Doch dann war es Zero, die mit ihrem neu gewonnen Licht ein Fünkchen neuer Hoffnung in Golbez' Brust entfachte. Eben dieses Licht streifte die Gestalt eines Nichtswesens von ihr und kleidete sie in die strahlende Rüstung einer Heldin, ehe sie Hand in Hand mit Golbez Zeromus in Memoria versiegelte. Als die Gefahr gebannt war, ließ Zero den reuigen Ritter jedoch nicht einfach ziehen, sondern tat sich mit ihm zusammen, um den dreizehnten Splitter irgendwann heilen zu können.\n\nZero hat es schon immer verabscheut, ihre Seele mit der eines anderen zu vermengen. So kam es ein ums andere Mal vor, dass sie sich vor Hunger sterben ließ und in ihrer Domäne ruhte, bis ihr Körper von selbst wieder genug Äther angesammelt hatte, um sie zu erwecken. Nach den langen Jahren im Nichts war ihr jeglicher Geschmackssinn verloren gegangen, und erst die schärfsten Gewürze aus Radz-at-Han vermochten ihn wiederzubeleben. Diese gefährlich scharfe Mischung, die damals extra für sie zusammengestellt wurde, ist inzwischen eines von Thavnairs beliebtesten Gerichten geworden.", "row_id": "133"},
    "134": {"Text": "Seelen", "row_id": "134"},
    "135": {"Text": "Seelen", "row_id": "135"},
    "136": {"Text": "Jedem Lebewesen, sowohl Zwei- als auch Vierbeinern, Pflanzen sowie Wasserbewohnern wohnt Lebensenergie inne, die man als Äther bezeichnet. Entzieht man einem Körper seinen gesamten Äther, würde mit ihm auch das Leben aus ihm weichen und der Tod an seine Stelle treten, was „Äther“ und „Leben“ mehr oder minder zu gleichwertigen Synonymen macht. Weiterhin lässt sich der Äther grob in „Lebensenergie“ und „Seele“ aufteilen. Beide sind unabdingbar und voneinander abhängig: Verliert ein Leib seine Seele, behält aber seine Lebensenergie, wird die Person zu einem wandelnden Toten. Verliert man jedoch alle Lebensenergie und behält die Seele, wird man zu einem Geist.\n\nLaut den Äthergelehrten unserer Zeit sind die Erinnerungen eines Wesens in den Äther seiner Seele geprägt. Insbesondere Erinnerungen, die von starken Emotionen wie Reue dominiert sind, haben den Experten zufolge eine höhere Wahrscheinlichkeit, auch nach dem Tod in der Seele zu verweilen. Dies wiederum scheint das allzu häufige Auftreten von Rachegeistern zu bedingen, die in ihrem Unleben nach wie vor an ihren Gefühlen hängen.\n\nDes weiteren ist die gängige Theorie, dass die Lebensenergie eines Wesens nach dessen Tod in der Welt bestehen bleibt und dort den Kreislauf des Lebens speist - entweder direkt als Nahrung für einen Fressfeind oder passiv über die Umgebung und die Natur. Die Seele jedoch kehrt in den Sternengrund zurück, wo sie von ihren Erinnerungen reingewaschen wird, um als neues Leben wiedergeboren zu werden.", "row_id": "136"},
    "137": {"Text": "Gulool Ja Ja", "row_id": "137"},
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    "139": {"Text": "Vereinte Nation von Tuliyollal\nDämmerkönig", "row_id": "139"},
    "140": {"Text": "Der erste König des neu vereinten Tuliyollals.\n\nEin seltener Vertreter der Mamool Ja, der aus einem blauschuppigen Boonewa und einer braunschuppigen Hoobigo hervorgegangen ist und daher über zwei Köpfe verfügt, die als die „Geweihten Geschwister“ bezeichnet werden.\nZwillingköpfe vereinen die Kraft der Hoobigo mit den magischen Fähigkeiten der Boonewa und wurden aufgrund ihrer überwältigenden Kampfkraft in der Vergangenheit bewusst gezeugt, um als Trümpfe im Krieg gegen die Xbr'aal um die Vorherrschaft im Wald zu dienen. Eine rücksichtslose Strategie, da die zwei Klans eigentlich keine Nachfahren hervorbringen und Hunderte von Neugeborenen geopfert werden mussten, um ein gesundes, doppelköpfiges Exemplar zu schaffen.\nGulool Ja Ja hatte das Glück, vor seinem Einsatz im Krieg dem aus Eorzea kommenden Entdecker Ketenramm zu begegnen. Durch die Freundschaft mit dem Mann von jenseits der See erfuhr er mehr über die Welt außerhalb des Waldes und beschloss, seine traditionsgebundene Heimat Mamook zu verlassen. Während seiner Reisen über den Kontinent Tural schloss er viele Bündnisse und vollbrachte schließlich ein Kunststück, das noch niemandem zuvor gelungen war: Er besiegte und versiegelte Valigarmanda, die „lebende Katastrophe“.\nSpäter kehrte Gulool Ja Ja mit seinen Gefährten nach Yak T'el zurück und trat gegen die rivalisierenden Xbr'aal und Mamool Ja an, die er erfolgreich unterwarf und so den langen Krieg zwischen den Völkern beendete.\n\nGerüchte über diese beiden Ereignisse - die Versiegelung von Valigarmanda und das Ende des Krieges in Yak T'el - verbreiteten sich rasend schnell über den gesamten Kontinent. Gulool Ja Jas Philosophie der Zusammenarbeit zwischen den Völkern verbreitete sich und führte schließlich zur Gründung der Vereinten Nation von Tuliyollal, mit Gulool Ja Ja als König. In diesem neuen Königreich regierten Gulool Ja Jas kühner rechter Kopf als „Krone des Mutes“, der das Militär anführte, und sein intelligenter linker Kopf als „Krone der Weisheit“, der die Regierungsgeschäfte leitete: zusammen bekannt als Dämmerkönig. Unter dieser Herrschaft erlebte das neu entstandene Königreich einen großen Aufschwung.\nJahrzehnte nach seiner Krönung wurde dem zweiköpfigen Gulool Ja Ja, von dem man annahm, dass er keine Nachfahren zeugen würde, Zoraal Ja, ein Prinz von Geburt an, geboren. Das unerwartete Ereignis motivierte den Dämmerkönig, seine Nachfolge zu regeln, und er adoptierte zwei Waisenkinder: den zweiten Prinzen Koana und die erste Prinzessin Wuk Lamat.\n\nDoch auch der mächtigste Herrscher ist nicht vor dem Alter gefeit. Als das Ritual der Thronfolge sein Ende fand, enthüllte er, dass die Krone der Weisheit drei Jahre zuvor an Altersschwäche gestorben war.\nAls sich Tuliyollal kurz darauf eines Angriffs von Seiten Alexandrias versah, stellte Gulool Ja Ja sich dem Anführer des gegnerischen Heeres, seinem Sohn Zoraal Ja, zum Zweikampf. Er obsiegte zunächst, wurde aber von seinem Sohn getötet, nachdem dieser stärker als zuvor wiederbelebt worden war.", "row_id": "140"},
    "141": {"Text": "Tural", "row_id": "141"},
    "142": {"Text": "Tural", "row_id": "142"},
    "143": {"Text": "Ein weit im Westen von Eorzea gelegener Kontinent.\nTural ist in zwei Teile geteilt, wobei der nördliche Teil als Xak Tural („der Vater“) und der südliche Teil als Yok Tural („die Mutter“) bezeichnet wird.\n\nBis vor etwa achtzig Jahren war das von vielen Völkern bewohnte Land von ständigen inneren Streitigkeiten und Kriegen zerrüttet. Erst dem heldenhaften Gulool Ja Ja gelang es, seine Bewohner unter der Flagge der Vereinten Nation Tuliyollal zu einen und Frieden zu schaffen.\nNach dem Ritus der Thronfolge, an dessen Ende Wuk Lamat zur Krone des Mutes und ihr Bruder Koana zur Krone der Weisheit ausgerufen wurden, fand der Frieden jedoch ein Ende. Das Auftauchen einer gigantischen Kuppel in Yyasulani, einer Provinz von Xak Tural, wurde von einem ebenso brutalen wie plötzlichen Angriff auf Tuliyollal begleitet. An der Spitze der Roboterarmee stand Zoraal Ja, ehemaliger Thronanwärter und leiblicher Sohn des früheren Herrschers.\n\nDie Kuppel stellte sich als Fragment einer der Splitterwelten heraus. Das Durchqueren des Dimensionsspalts bewirkte jedoch, dass die Zeit in ihr schneller verging, wodurch sich ein Zeitunterschied zur Ursprungswelt von dreißig Jahren auftat. Während dieser Zeitspanne gründeten Königin Sphene und Zoraal Ja gemeinsam das Königreich Neu-Alexandria. Die Invasion Turals war ein lang gehegter Plan, um die großen Mengen an Äther zu sichern, die Alexandria für seinen reibungslosen Betrieb benötigte.\nZwar wurde diese Bedrohung durch die Heldin aufgehalten, doch noch sind nicht alle Probleme gelöst.", "row_id": "143"},
    "144": {"Text": "Ritus der Thronfolge", "row_id": "144"},
    "145": {"Text": "Ritus der Thronfolge", "row_id": "145"},
    "146": {"Text": "Das von Gulool Ja Ja ins Leben gerufene Verfahren, um den nächsten Herrscher von Tuliyollal zu bestimmen.\n\nDie folgenden vier Personen nahmen als Kandidaten für die Thronfolge teil: der erste Prinz und Gulool Ja Jas leiblicher Sohn Zoraal Ja, der zweite Prinz und Adoptivsohn Koana, die erste Prinzessin und Adoptivtochter Wuk Lamat sowie Bakool Ja Ja, der sich sein Recht zur Teilnahme im Wettbewerb erstritt.\nDie Bedingung für den Sieg war die Entdeckung der legendären und verschollenen Stadt aus Gold. Um dorthin zu gelangen, mussten sieben Prüfsteine gesammelt werden. Die Teilnehmer folgten dabei einem Weg, den der Dämmerkönig selbst genommen hatte, und absolvierten die Prüfungen der sie erwartenden Thronrichter.\nMit dem scheinbar umständlichen Ritual sollten sich die Anwärter mit Kultur und Geschichte der einzelnen Völker vertraut machen und durch die Interaktion mit den Thronrichtern, die gleichzeitig die Anführer der einzelnen Völker waren, ihren königlichen Charakter schulen.", "row_id": "146"},
    "147": {"Text": "Tural Vidraal", "row_id": "147"},
    "148": {"Text": "Tural Vidraal", "row_id": "148"},
    "149": {"Text": "Äußerst selten auftretende, übernatürliche Lebewesen, welche Tausende von Jahren überdauern und auf diese Weise unvorstellbare Kräfte entwickelt haben. Da ihre ungeheure Macht enorme Auswirkungen auf die Umgebung hat, werden sie „diejenigen, welche die Erde an sich reißen“ genannt.\n\nUnter den verschiedenen Exemplaren war Valigarmanda der mächtigste aller Tural Vidraal. Er tyrannisierte die Bewohner des Landes als „lebende Katastrophe“ und war im Laufe seiner langen Geschichte immer wieder erwacht, um Tod und Verwüstung zu säen. Doch vor etwa achtzig Jahren wurde er von Gulool Ja Ja und seinen Gefährten besiegt und an einem Ort namens „Karryorzar der Huldvolle“ eingesperrt.\nWährend des Ritus der Thronfolge aber wurde das Siegel von einem der Anwärter, Bakool Ja Ja, gebrochen und Valigarmanda erweckt. Zum Glück gelang es den anderen Kandidaten - Wuk Lamat, Koana und Zoraal Ja - und ihren Freunden, ihn abermals zu besiegen und der Legende ein Ende zu setzen.", "row_id": "149"},
    "150": {"Text": "Stromschlachten", "row_id": "150"},
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    "152": {"Text": "Die Stromschlachten ist der Name des großen Konflikts, der vor etwa vierhundertfünfzig Jahren in der neunten Splitterwelt tobte. Er verschlang das Königreich Alexandria und andere Großmächte und brachte die gesamte Welt an den Rand der Zerstörung.\n\nDer Auslöser war eine anomale Verschiebung im planetaren Äther, durch welche die Blitzenergie mehr und mehr zunahm. Dies wiederum führte zu einer immer stürmischer werdenden Regenzeit, welche sowohl Vieh als auch Getreide das benötigte Sonnenlicht nahm. Die Bevölkerung suchte verzweifelt nach einer Lösung, und man entdeckte ein einzigartiges Erz, das sich als Folge des ätherischen Ungleichgewichts manifestiert hatte. Dieses später „Elektrob“ genannte Erz besaß die Fähigkeit, Blitze zu absorbieren, und durch das Ätzen arkaner Schaltkreise - eine aus dem Wissen des Volkes der Milalla gewonnene Technik - konnte es die gespeicherte Energie in jedes andere Element umwandeln. Mit dieser Entwicklung wurde Elektrob zu einem wundersamen Material, das in unzähligen Anwendungen zum Einsatz kam.\n\nIn jenen frühen Tagen war Elektrob eine knappe Ressource. Auf der Suche nach ausreichenden Reserven stritten sich die Nationen um das kostbare Erz, wobei zunächst sporadische Scharmützel schließlich zu einem offenen Krieg eskalierten. In einer Verzweiflungstat setzte die Nation Lindblum eine übermächtige Waffe ein, welche das ätherische Gleichgewicht des Planeten zerstörte und eine Katastrophe auslöste, die den zeitenverändernden Katastrophen der Ursprungswelt in nichts nachstand. So kam es, dass die Stromschlachten, die bereits unzählige Leben gefordert hatten, zu Ende gingen, ohne dass eine Nation als Sieger hervorging. Allein das Königreich Alexandria entging knapp der Vernichtung und wurde danach von Flüchtlingen aus den umliegenden Ländern überschwemmt.", "row_id": "152"},
    "153": {"Text": "Immerfried", "row_id": "153"},
    "154": {"Text": "Immerfried", "row_id": "154"},
    "155": {"Text": "Dieser kolossale zwölfstufige Turm, der den Himmel über dem eingeschlossenen Teil von Yyasulani beherrscht, erhebt sich im Herzen vom Ewigen Erbe.\n\nAls das Gleichgewicht des Äthers in der neunten Splitterwelt zusammenbrach, überstand allein das Königreich Alexandria die folgende Katastrophe. Es erlitt enorme Verwüstungen, und weite Teile seines Territoriums wurden von endlosen Regenfällen überschwemmt.\n\nVor diesem schrecklichen Hintergrund verkündete eine Gruppe von Wissenschaftlern, die sich „die Wahrung“ nannte, den Plan, einen großen Turm zu errichten, in dem die Überlebenden Schutz vor den steigenden Fluten finden konnten. Es handelte sich um ein Projekt ungeahnten Ausmaßes, doch der umfassende und innovative Einsatz von Elektrob machte das Unmögliche möglich. Im Laufe der folgenden Jahrhunderte wurde das Bauwerk um weitere Elemente ergänzt, wobei neben Wohngebieten auch Sektoren für die Primär- und Sekundärindustrie errichtet wurden, bis es schließlich seine heutige Form erhielt und alle Einrichtungen bot, welche die Bevölkerung nicht nur zum Überleben, sondern auch zum Gedeihen benötigt.\n\nMit der Zeit wurde das Leben im Immerfried immer angenehmer, und auf der obersten Ebene wurde ein Park errichtet, welcher der Entspannung der Bevölkerung diente. Später, als die Methode zur Wiedererschaffung Verstorbener aus konservierten Erinnerungen perfektioniert war, wurde der Park in Lebende Erinnerung umbenannt und als Heimat für die Endlosen umfunktioniert. Als die interdimensionale Verschmelzung vollzogen wurde, um Alexandria mit dem Ursprung zu vereinen, verblieb nur diese Ebene in der neunten Splitterwelt.", "row_id": "155"},
    "156": {"Text": "Das Vergessen", "row_id": "156"},
    "157": {"Text": "Das Vergessen", "row_id": "157"},
    "158": {"Text": "Eine Widerstandsorganisation, die während der Zeit des alten Königreichs Alexandria gegründet wurde.\n\nDie Gründer sind Kriles Eltern Robo und Alayla. Ursprünglich waren sie Mitglieder der Wahrung, verließen diese Organisation aber, als sie von den Machenschaften ihres Anführers Calyx hörten. Dieser versuchte anhand eines Artefakts - einem Schlüssel, der es vermag, die Weltenfusion zu kontrollieren - ins Jenseits vorzudringen. Turbulente Ereignisse führten dazu, dass Kriles Eltern mithilfe dieses Schlüssels in die Ursprungswelt entkamen und ihre Tochter dort in Sicherheit brachten. Kurz darauf wurden die Mitglieder des Vergessens von der Wahrung gefangen genommen und anscheinend ausnahmslos hingerichtet. Robo und Alayla selbst wurden erst lange Zeit später als Endlose in der Lebenden Erinnerung erneut gesichtet.\nDamit war das Vergessen eigentlich Geschichte, doch Jahrzehnte später entdeckten Cahciua, Shale und Geode das Versammlungszimmer der Widerstandsorganisation. Obwohl genauere Informationen über den Schlüssel aus den Aufzeichnungen entfernt worden waren, ließen sie die Organisation neu aufleben. Dieses neue Vergessen war die Speerspitze im Kampf gegen Zoraal Ja und seine Eroberungen.", "row_id": "158"},
    "159": {"Text": "Regulator", "row_id": "159"},
    "160": {"Text": "Regulator", "row_id": "160"},
    "161": {"Text": "Ein kleines elektrob-betriebenes Gerät, das an alle Bewohner von Neu-Alexandria ausgegeben wurde.\n\nDas Gerät hat bemerkenswerte Eigenschaften. Die wichtigste davon ist die Fähigkeit, bereinigte Seelen zur späteren Wiederverwertung einzulagern. Verliert der Träger zum Beispiel aufgrund eines Unfalls seine Lebenskraft, wird diese automatisch wieder aufgefüllt und der Träger wiederbelebt. So können die Bewohner von Neu-Alexandria, solange sie über einen Vorrat an frischen Seelen verfügen, ohne Angst ihre Leben führen. Neben der Wiederbelebung kann der Seelenvorrat auch zur vorübergehenden Stärkung körperlicher Fähigkeiten eingesetzt werden - ein Effekt, den sich Kämpfende aller Art zunutze machen.\nDer Regulator vermag auch, auf das Gedächtnis des Trägers zuzugreifen. Er wird zum einen verwendet, um die Angst vor dem Tod zu überwinden, indem Erinnerungen an die Toten gesperrt werden, und zum anderen als eine Art Sicherungsspeicher, um im Falle des Todes einen Erinnerungsverlust zu vermeiden. Die zu dieser Zeit gespeicherten Erinnerungen werden nach dem endgültigen Tod zur Erzeugung von sogenannten Endlosen verwendet.\nDiese Funktionen bergen Risiken, z. B. das Fälschen von Erinnerungen durch Amtsträger. Der Schwarze Regulator ist dafür ein Paradebeispiel. 5000 Einheiten wurden von Calyx ausgegeben, um die Nutzer an ihre Angst vor dem Tod zu erinnern. Man redete ihnen ein, dass sie zu Endlosen werden könnten, wenn sie sich für die Benutzung des Geräts entscheiden sollten. Die abgeschöpften Ängste wurden dazu genutzt, um einen Primae namens „Ewiges Dunkel“ zu beschwören.\nNachdem die Bedrohung durch Calyx überwunden war, wurden die bisher versiegelten Erinnerungen der Toten für alle zugänglich gemacht, die dies wünschten. Auch dieser Umstand wurde ironischerweise nur durch den Regulator ermöglicht.", "row_id": "161"},
    "162": {"Text": "Erenville", "row_id": "162"},
    "163": {"Text": "Erenville", "row_id": "163"},
    "164": {"Text": "Ehemaliger Klauber", "row_id": "164"},
    "165": {"Text": "Ein junger Mann aus der Region Yyasulani auf Tural. Seine Mutter und Mentorin Cahciua gab ihm ihr naturkundliches Wissen mit auf den Weg, weshalb er sich ausgezeichnet mit Wildtieren auskennt. Als letzte Aufgabe trug sie ihrem Sohn auf, die in turalischen Legenden Erwähnung findende „Stadt aus Gold“ zu finden. \n\nUm mehr über diese sagenumwobene Stätte herauszufinden, begab sich Erenville nach Alt-Sharlayan, wo er sich als Klauber auf das Beschaffen von Tieren spezialisierte. Während dieser Zeit reifte die Überzeugung in ihm, dass es die Stadt aus Gold gar nicht gibt, und er gab jede Hoffnung auf, seine Probe je zu bestehen.\n\nErst der Ritus der Thronfolge im turalischen Königreich Tuliyollal sollte die Wende bringen. An diesem Wettstreit mit dem Zweck, einen Nachfolger für den Dämmerkönig Gulool Ja Ja zu bestimmen, wollte auch seine Jugendfreundin Wuk Lamat teilnehmen und bat ihn, ihr einen verlässlichen Verbündeten vorzustellen. \n \nFür Erenville kam dafür nur eine in Frage: die Heldin Eorzeas, die eine entscheidende Rolle bei der Abwendung der Letzten Tage gespielt hatte. Erenville selbst stellte sich als Führer der Gruppe zur Verfügung, und so nahm das Schicksal seinen Lauf. Wuk Lamat bewältigte mit ihrem Gefolge eine Prüfung nach der anderen, um schließlich im Himmelstiefen Cenote auf eine Pforte zu stoßen, die zu Erenvilles Überraschung zur Stadt aus Gold führte. So hatte er am Ende des Ritus ganz unerwartet tatsächlich das gefunden, was seine Mutter ihm einst aufgetragen hatte.\n\nSogleich wollte er Cahciua von seinem Erfolg berichten, doch mit einem gewaltigen Knall war in ihrer Heimat Yyasulani eine seltsame Kuppel erschienen, aus der mechanische Soldaten strömten und einen Angriff auf Tuliyollal unternahmen. Fest entschlossen, seiner Freundin und neuen Königin bei der Verteidigung Tuliyollals zu helfen, brach Erenville zusammen mit Wuk Lamat auf, um das Geheimnis der Kuppel zu ergründen. \n \nInnerhalb der Kuppel, die das Fragment einer Splitterwelt enthielt, stieß Erenville schließlich auf eine seltsame Maschine, die sich wie aus dem Nichts als seine Mutter vorstellte. In der Kuppel waren im Gegensatz zur Ursprungswelt bereits dreißig Jahre vergangen, in denen Cahciua eine Organisation namens „Vergessen“ angeführt hatte, um die Invasionspläne des abtrünnigen Kronprinzen Tuliyollals, Zoraal Ja, zu vereiteln.\n\nErenville schloss sich dieser Organisation im Kampf an und erfuhr schließlich, dass seine Mutter längst verstorben war und die Maschine nicht selbst, sondern in Form einer Endlosen steuerte. In der Lebenden Erinnerung teilte er die letzten Momente mit diesem Abbild seiner Mutter und fasste den Entschluss, ihren Traum weiterzuverfolgen. Er verließ die Klauber, bestieg ein Schiff und bereist seitdem die weite Welt, um nach unentdeckten Tierarten zu suchen. ", "row_id": "165"},
    "166": {"Text": "Wuk Lamat", "row_id": "166"},
    "167": {"Text": "Wuk Lamat", "row_id": "167"},
    "168": {"Text": "Vereinte Nation von Tuliyollal\nKrone des Mutes", "row_id": "168"},
    "169": {"Text": "Wuk Lamat wurde als älteste Tochter von Hunmu Rruk, dem Anführer der Iq Br'aax geboren. Als sie noch ein kleines Kind war, schickte ein befeindetes Volk einen Attentäter, der sie entführte und in einen Cenote stieß. Dabei kam sie zwar mit dem Leben davon, doch ihr Vater konnte sich den Vorfall nicht verzeihen, fürchtete weitere Übergriffe und täuschte schließlich den Tod seiner Tochter vor, um sie heimlich zum Dämmerkönig Gulool Ja Ja zu schicken, als dessen Adoptivtochter sie fortan im Kreis ihrer Stiefbrüder Zoraal Ja und Koana aufwuchs. Von ihrem eigentlichen Vater wusste sie lange Zeit nichts. \n\nMit den Jahren reifte Wuk Lamat zu einer vom Volk geliebten Prinzessin heran und entschied sich schließlich, am Ritus der Thronfolge teilzunehmen. In Begleitung ihres guten Freundes Erenville reiste sie nach Alt-Sharlayan, wo sie die Heldin Eorzeas und deren Gefährten um Unterstützung bat. Der Ritus war mit einer langen und wendungsreichen Reise durch ihren Heimatkontinent Tural verbunden, bei der sie in die Geschichte und Kultur der verschiedenen Völker eintauchte, ihre Beweggründe verstehen lernte und allen Zweiflern zum Trotz ihre Eignung als Königin unter Beweis stellte - zur großen Freude ihres Ziehvaters Gulool Ja Ja.\n\nObwohl der Thron als Siegerin ihr allein zustand, entschied sich Wuk Lamat, ihn mit ihrem Stiefbruder Koana zu teilen. Die Regentschaft der beiden begann jedoch alles andere als friedvoll. In Xak Tural erschien plötzlich eine riesige Kuppel, der eine Armee von Maschinensoldaten entströmte. Unter dem Kommando von Wuk Lamats abtrünnigen Stiefbruder Zoraal Ja fiel diese in Tuliyollal ein. Der Angriff forderte zahlreiche Opfer - darunter auch das Leben des Dämmerkönigs Gulool Ja Ja. \n \nFür ihr Reich, aber auch ihren Ziehvater setzte Wuk Lamat zum Gegenschlag an. Gemeinsam mit der Heldin Eorzeas begab sie sich nach Neu-Alexandria in der Kuppel und bezwang Zoraal Ja mithilfe der dortigen Widerstandsbewegung. Doch schon bahnte sich die nächste Gefahr an. Wie sich herausstellte, benötigte Neu-Alexandrias Krone der Weisheit, eine Frau namens Sphene, den Äther anderer Welten, um die sogenannten Endlosen am Leben zu erhalten, künstliche Wesen, die die Erinnerungen ihrer verstorbenen Untertanen bargen. Wuk Lamat zögerte, gegen ihre einstige Weggefährtin zu kämpfen. Doch die zur herzlosen Ewigen Königin gewordene Sphene ließ ihr keine andere Wahl.\n\nNach ihrem Sieg über die Ewige Königin schwor Wuk Lamat der endlosen Sphene, welche lediglich ein Abbild der Erinnerungen der vor Jahrhunderten lebenden echten Königin Sphene war,  Alexandria zu beschützen. Dieses Versprechen führte zu einer Konfrontation mit Calyx, dem genialen Schöpfer der Endlosen. Etwa zeitgleich traf Wuk Lamat auf die wirkliche Sphene, die aus einem vierhundertjährigen Schlaf erwacht war. Gemeinsam gelang es den beiden, Calyx und dessen Primae Ewiges Dunkel, eine Manifestation der Furcht vor dem Tod, zu bezwingen. Das Versprechen war eingelöst und die beiden Nationen Tuliyollal und Alexandria genossen endlich, wonach sich alle so lange gesehnt hatten: wahren Frieden.", "row_id": "169"},
    "170": {"Text": "Koana", "row_id": "170"},
    "171": {"Text": "Koana", "row_id": "171"},
    "172": {"Text": "Vereinte Nation von Tuliyollal\nKrone der Weisheit", "row_id": "172"},
    "173": {"Text": "Geboren als Kind der in Loazeniheta umherziehenden Hhetsarro verbrachte Koana behütet von seinen Eltern ein ruhiges Leben nach den Traditionen seines Volkes - bis er sich eines Tages plötzlich mutterseelenallein zurückgelassen in der Steppe wiederfand. Zu seinem Glück kam ein Pelupelu vorbei, der sich seiner annahm und ihn die Kunst des Handels lehrte, damit er sich alleine durchs Leben schlagen konnte. Schon kurz darauf verdingte sich Koana in Tuliyollal als Straßenhändler, womit er das Interesse von König Gulool Ja Ja erregte, der ihn schließlich adoptierte. So war aus dem Waisenkind über Nacht der Zweite Prinz hinter Gulool Ja Jas leiblichem Sohn Zoraal Ja geworden. \n \nEinige Zeit später erhielt die Königsfamilie mit der Adoption von Wuk Lamat weiteren Zuwachs. Koana empfand großes Mitgefühl für seine Stiefschwester, hatte sie doch Ähnliches durchgemacht wie er. Deshalb schwor er sich, sie zu unterstützen, wo es ihm nur möglich war.\n\nAls Mitglied der Königsfamilie mit den besten Bildungsmöglichkeiten des Landes gesegnet, blühten Koanas Talente weiter auf. Sein Lerneifer trieb ihn schließlich nach Sharlayan, wo er sich an der Magieakademie einschrieb. Das dort erlangte Wissen über neue Technologien nahm er zurück mit nach Hause und überzeugte seinen Vater, den Dämmerkönig, von der Vorzügen des Schienenverkehrs und von Heißluftballons, mit denen er seinen Landsleuten das Leben angenehmer zu gestalten gedachte. Dies brachte ihm besonders die Gunst der jüngeren Bevölkerung ein, die sich in der Bewegung der Reformisten sammelte.\n\nEs war ein logischer Schritt, dass sich Koana beim Ritus der Thronfolge die Hilfe der Exegeten Thancred und Urianger sicherte und gemeinsam mit ihnen eine Hürde nach der anderen überwand. Doch seine Reise durch Tural führte ihm auch die Wichtigkeit alter Traditionen und die Belange der vielfältigen Völker vor Augen, was ihn mehr und mehr an seiner einseitig auf technologischen Fortschritt ausgerichteten Politik zweifeln ließ. Koana gelangte schließlich zu dem Schluss, dass seine Stiefschwester, die sich das Glück ihrer Untertanen auf die Fahnen geschrieben hatte, die weitaus bessere Regentin sein würde. Er zog sich auf eigenen Wunsch aus dem Ritus zurück, um fortan Wuk Lamat zu unterstützen. Diese ernannte ihn nach ihrem Sieg dankend zur Krone der Weisheit, die Tuliyollal an ihrer Seite mitregieren sollte.\n\nSeine erste Bewährungsprobe hatte Koana bei dem sich kurz darauf ereignenden Angriff der Maschinensoldaten auf die Hauptstadt. Dieser bis dato größten Krise für das noch junge Reich entgegnete er mit äußerster Fassung. Er schloss ein Bündnis mit Radz-at-Han und sicherte seiner Heimat so die Unterstützung eines Drachenheers unter der Führung von Vrtra, das einen entscheidenden Beitrag zur Verteidigung der Stadt leistete.\n\nBis zu jenem Zeitpunkt hatte der Waisenjunge Koana die Erinnerungen an das, was seine Eltern ihm angetan hatten, auf den Grund seines Herzens verbannt, doch nichts bleibt auf ewig vergessen. Von einem Hhetsarro aus Mehwahhetsoan erfuhr er vom grausamen Schicksal einiger Landsleute in Loazeniheta vor zwanzig Jahren. Deren Siedlung war von einem Tturuhhetso, dem Erzfeind der Rroneek, verwüstet worden und fast alle Bewohner verstarben. Nur einer einzigen Sippe war die völlige Auslöschung dank der Selbstlosigkeit eines Ehepaares erspart geblieben. Dieses hatte seinen jungen Sohn in die Obhut der anderen gegeben, sich durch die Flüchtenden gekämpft und die Aufmerksamkeit des grausamen Angreifers auf sich gelenkt, um den Brüdern und Schwestern Zeit zu erkaufen. Der Sohn aber ging im Fluchtgetümmel verloren und galt danach als vermisst. \n \nIn Koana keimte der Gedanke, bei dem Ehepaar könnte es sich um seine Eltern gehandelt haben. Womöglich war er also gar nicht zurückgelassen worden, sondern seine Eltern hatten ihr Leben geopfert, um das seine zu retten. Es war nicht mehr als eine Theorie, und doch vermochte sie, Koana von seinem lange unterdrückten Kummer zu befreien.", "row_id": "173"},
    "174": {"Text": "Zoraal Ja", "row_id": "174"},
    "175": {"Text": "Zoraal Ja", "row_id": "175"},
    "176": {"Text": "Königreich von Neu-Alexandria\nKrone des Mutes", "row_id": "176"},
    "177": {"Text": "Zoraal Ja war der leibliche Sohn von Gulool Ja Ja und der Erste Prinz von Tuliyollal. Sein Leben lang war er einem hohen Erwartungsdruck ausgesetzt gewesen, man nannte ihn gar ein Wunderkind. Schließlich hatte es als unmöglich gegolten, dass dem verehrten Vereinigerkönig als doppelköpfigem Mamool Ja Nachwuchs beschieden sein würde. Hinzu kam, dass Zoraal Ja äußerlich sowohl Merkmale des Kopfes des Mutes als auch des Kopfes der Weisheit zeigte. Er musste etwas Besonderes sein.\n\nZoraal Ja war sich dieser Erwartungen bewusst. Von klein auf legte er großen Fleiß an den Tag, entsagte sämtlichen Versuchungen und trainierte hart, um seinem Ruf als Wunderkind gerecht zu werden und eines Tages in die Fußstapfen seines vortrefflichen Vaters zu treten, ja, ihn nach Möglichkeit sogar zu übertreffen.\n\nDoch die als gesichert geltende Machtübernahme fand mit dem Ritus der Thronfolge ein jähes Ende. Nicht nur blieb Zoraal Ja ein Sieg gegen das junge Abbild seines Vaters verwehrt, er machte sich auch eines groben Regelverstoßes schuldig und wurde von dem Wettstreit ausgeschlossen. Die Ehren des Sieges gingen stattdessen an seine Stiefschwester Wuk Lamat, die gemeinsam mit ihrem Stiefbruder Koana die Regentschaft übernahm. Für Zoraal Ja, der sein ganzes Leben auf die Besteigung des Thrones hingearbeitet hatte, war dieser erste und einzige Fehlschlag genug, daran zu zerbrechen. \n\nAls es seiner rechten Hand Sareel Ja gelang, ihm das Artefakt des sogenannten „Schlüssels“, welcher die Weltenfusion ermöglicht, zu besorgen, nutzte Zoraal Ja ihn, um die Pforte zu einer anderen Welt zu öffnen. Er bedrohte und verbündete sich schließlich mit Sphene, der endlosen Königin von Alexandria und rief das Reich Neu-Alexandria ins Leben, das er fortan als Krone des Mutes mitregierte. \n \nDie nächsten dreißig Jahre, in denen in der Ursprungswelt kaum ein paar Tage verstrichen, nutzte er, um seine Armee mithilfe der Elektrob-Technologie aus Alexandria zu stärken und eine Invasion der Außenwelt vorzubereiten. Als der Tag schließlich kam, stürmte er mit seinen Maschinensoldaten auf seine ehemalige Heimat Tuliyollal ein, in der Hoffnung, seinen Vater doch noch zu übertreffen. Aber selbst sein Triumph über Gulool Ja Ja, den er mit der Unterstützung der Seelen seines Regulators errang, konnte die Leere in seinem Herzen nicht füllen. \n \nEs war ihm verwehrt geblieben, seine Bestimmung zu finden. Er hatte sich stets nur auf Macht gestützt. Am Ende schreckte Zoraal Ja nicht einmal davor zurück, sich die Seelen seiner eigenen Untertanen einzuverleiben. Selbst diese verquere Tat führte ihn aber nicht zu wahrer Stärke: der Heldin Eorzeas und ihren Gefährten sollte er nicht gewachsen sein.", "row_id": "177"},
    "178": {"Text": "Gulool Ja", "row_id": "178"},
    "179": {"Text": "Gulool Ja", "row_id": "179"},
    "180": {"Text": "Königreich Neu-Alexandria\nUnerwünschter Prinz", "row_id": "180"},
    "181": {"Text": "Gulool Ja ist der Sohn von Neu-Alexandrias Krone des Mutes, Zoraal Ja, und der Landsgardistin Teeshal Ja, doch sein Vater verstieß ihn und seine Mutter, welche ihn schließlich schweren Herzens aussetzte. Mitglieder des Vergessens fanden und nahmen ihn auf, als er zusammen mit Müll im Ewigen Erbe angeschwemmt wurde. Ihre Anführerin Cahciua gab dem Jungen, was ihm seine leiblichen Eltern verwehrt hatten: einen Namen, der für Stärke, Güte und Durchhaltewillen stand. Den Namen des mächtigen Dämmerkönigs. \n \nBald war sowohl dem Jungen als auch seinem Umfeld klar, dass er Neu-Alexandrias Prinz sein musste. Zu auffällig war das ähnliche Aussehen und zu offensichtlich die Tatsache, dass es außer Zoraal Ja keinen anderen männlichen Mamool Ja innerhalb der Kuppel gab. Statt sich aber im Glanze seiner Herkunft sonnen zu können, haftete dem kleinen Gulool Ja vor allem der Makel des Ausgesetztwerdens an. Doch nicht alle straften ihn mit Verachtung. Der Maschinensoldat Otis, der die Seele des ehemaligen Großmeisters der Ritter von Alexandria in sich trug, war wie ein Vater für ihn und brachte ihm bei, was er brauchte, um sich in der Welt zu behaupten. Darüber hinaus studierte Gulool Ja aus eigenem Antrieb den Umgang mit Elektrob und meisterte ihn mit unbeirrbarer Ausdauer.\n\nDie Jahre vergingen bis zu jenem schicksalhaften Tag, an dem die Heldin Eorzeas und ihre Gefährten die Kuppel betraten und Gulool Ja auf die Stiefschwester seines Vaters traf: Wuk Lamat. Zwischen den beiden entwickelte sich ein Verhältnis, das den Jungen erstmals die Wärme von Familie spüren ließ und den Wunsch in ihm entfachte, seinen leiblichen Vater kennenzulernen. Doch das Wiedersehen der beiden sollte kein fröhliches werden. In seiner Gier nach Macht hatte Zoraal Ja damit begonnen, sich die Seelen seiner eigenen Untertanen einzuverleiben. Seine Hände waren blutbefleckt und die Appelle seines Sohnes drangen nicht zu ihm durch. Gulool Jas Schmerz war grenzenlos, aber er dachte nicht daran, davonzulaufen. Im Gegenteil: dem Kampf, der seinem Vater Gerechtigkeit bringen sollte, wohnte er auf eigenen Wunsch bei.\n\nDiese Demonstration von Unerschütterlichkeit bescherte ihm die einzige Gunst, mit der sein Vater ihn jemals bedenken würde: im Angesicht des Todes bot Zoraal Ja dem Kind, das er nie akzeptiert hatte, den Titel der Krone des Mutes und die damit verbundenen Zugriffsrechte auf das Kernsystem Alexandrias an. Auf Gulool Ja lasteten bereits die Entbehrungen seiner Kindheit. Würde es ihm gelingen, die Sünden seines Vaters und die Bürde des für ein Kind viel zu schweren Amtes zu schultern? Gulool Ja überlegte lange hin und her, doch am Ende entschied er sich, die Prüfung des Schicksals anzunehmen. \n\nUnter Anleitung der Anpasserin Shale, einem Mitglied des Vergessens, setzte er seine Elektrob-Studien fort und konnte einen großen Beitrag zum Kampf der Heldin Eorzeas gegen Calyx leisten. Dass seine Zugriffsrechte von der Wahrung wieder und wieder missbraucht worden waren, schmerzte den jungen und verantwortungsbewussten König jedoch sehr. Er erkannte, dass er noch viel zu lernen hatte und beschloss, sich in Tuliyollal in der Kunst des Schwertkampfs zu üben. Selbstredend nicht, um es seinem grausamen und machthungrigen Vater gleichzutun. Nein, Gulool Ja hatte tugendhaftere Vorbilder gefunden: Otis und die Heldin Eorzeas.", "row_id": "181"}
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